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10. Marsberger Wanderwochen unter dem Motto "Jakobsweg trifft Waldroute" gestartet

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Jeweils 15 Wanderfreunde machten sich mit dem zertifizierten Wanderführer Reinhard Becker in Padberg auf den Weg.
Jeweils 15 Wanderfreunde machten sich mit dem zertifizierten Wanderführer Reinhard Becker in Padberg auf den Weg.

Padberg - Zwei Wanderungen starteten im Zuge der 10. Marsberger Wanderwochen vom Ring Padberg unter dem Motto „Jakobsweg trifft Waldroute“. Einmal als Einstiegswanderung und ein zweites Mal am Wanderwochenende, da während der Corona-Krise nur eine begrenzte Teilnehmerzahl möglich ist. Die Kombination aus Spiritualität, herrlichen Landschaften und Heimatgeschichte macht die Wanderungen aus, und sind somit für Wanderer aus nah und fern interessant.

Jeweils 15 Wanderfreunde machten sich mit dem zertifizierten Wanderführer Reinhard Becker auf den Weg, um den Spuren der Padberger Raubritter zu folgen. Der 18,3 Kilometer lange Rundweg begann am neuen Dorfplatz in Padbergs Mitte. Von dort ging es entlang des Weges der Jakobspilger zur „Neuen Burg“ und zur „Padberger Heide“. Dort gab es spektakuläre Aussichten weit ins Land zu bewundern. Das nächste Zwischenziel war der alte Bergbauort Messinghausen, und danach Remstoß und Buttenberg. An der Schutzhütte wurde nun die Mittagspause abgehalten. Das Team von Ring Padberg hatte sich wieder einiges einfallen lassen, um die hungrigen und durstigen Wanderer zu erfreuen. 

Frisch gestärkt wurde nun ein Teil der Waldroute erwandert. Über die Höhen und dann entlang des Diemelsees bis zur Staumauer und dem Platz der ehemaligen Mühle. Danach wieder bergan vorbei an der Kapelle, auf den Spuren des alten Kirchweges. An der Wanderhütte bot sich ein herrlicher Ausblick auf den Naturpark Diemelsee. Um den Wald auch richtig fühlen zu können, wurde eine Passage barfuß gewandert. 

Den nächsten Stopp gab es am Brand, mit Blick auf den Ring Padberg. Dort wurden alle mit Kaffee und Kuchen und einigen Anekdoten versorgt, bevor es auf verschlungenen Pfaden weiter entlang der Waldroute ging, hier beschäftigte man sich mit der momentanen Problematik der hiesigen Waldgebiete und dem Naturschutz. Außerdem konnte geklärt werden, was die Schanhollen mit den Padberger Frühschöppnern zu tun haben, oder warum man nach dem Hochamt lieber nach Hause geht. 

Die letzte Etappe führte über den Hömberg zurück zum Dorfplatz nach Padberg. Traditionell veranstalten die Padberger Spielleute zum Abschluss einer Wanderung des Fördervereins ein kleines Konzert für die müden Wanderfreunde. Leider war auch das nach den Corona-Richtlinien in diesem Jahr nicht möglich, also trug Wanderführer Reinhard Becker als Ersatz drei Ritterballaden vor. Bei der anschließenden Verabschiedung gab es für jeden Wanderer eine Muschel für den Jakobsweg, und einen Waldschnaps für die Bewältigung der Sauerländer Waldroute.

Die nächsten Wanderungen von Wanderführer Reinhard Becker finden im Oktober statt, es geht bei zwei Touren rund um die Bruchhauser Steine. Dazu sind noch einige Plätze frei. Im Dezember ist noch zusätzlich eine Adventswanderung geplant.

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