Schüler des Gymnasiums stellen im Krankenhaus aus

Mehr als nur Wandschmuck

Heinrich Lake, Hausoberer, einige Schüler der Q2 – Katja Seuthe, David Lohwasser, Charlotte Jahn, Alexander Schmidt, Jonas Wild, Torsten Zieprecht– mit ihrer Lehrerin Ilona Rehrmann hängten die Farb-Klang-Werke auf.

Die Kunstkurse des Carolus-Magnus-Gymnasiums Marsberg unter der Leitung von Ilona Rehrmann stellen ihre Werke in den Eingangs- und Wartebereichen des St.-Marien-Hospitals Marsberg sowie im Gesundheitszentrum aus.

Mit zwei unterschiedlichen Gestaltungsideen haben sich die Schüler in ihren Arbeiten auseinandergesetzt.

Das Ergebnis beider Gruppen war so überzeugend, dass Heinrich Lake, Hausoberer des Krankenhauses, Platz für eine dauerhafte Ausstellung geschaffen hat, die mehr sein will, als nur Wandschmuck.

In einem Gestaltungsbereich dreht sich die Frage um die Flüchtigkeit von Alltagsgegenständen: In einer immer schneller werdenden Welt, die sich mit zunehmender Verdichtung auseinandersetzt, werden Gegenstände des täglichen Gebrauchs wie Zahnpastatuben oder Milchtüten kaum mehr wirklich wahrgenommen. Die Bilder setzen diesen Gedanken in flüchtigen, skizzenhaften Malweisen um.

Ferner stellten sich die Schüler in ihren Werken die Frage, welche „Klänge“ man mit Farbkompositionen erzeugen kann. Die Bilder stellen keinen greifbaren Gegenstand dar, sondern haben ausschließlich „Farbe“ und „Farbauftrag“ zum Bildgegenstand, was dazu führt, dass es bei verschiedenen Betrachtern auch zu unterschiedlichen Deutungen und Emotionen kommt. Katja Seuthe, Schülerin des Kunstkurses, sagt dazu: „Beim Malen musste ich immer daran denken, dass es die Patienten im Krankenhaus vielleicht glücklich macht, sich die Bilder anzusehen. Deswegen hat mit die Arbeit an diesem Projekt so gefallen.“

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