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Metal Diver Festival feierte Geburtstag mit Special-Act „BurForSan“

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Von: Patricia Bigge

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Internationaler Act auf der Festivalbühne: „Emerald Sun“ mit Ozzy Osbourne-Gitarrist Gus G.
Internationaler Act auf der Festivalbühne: „Emerald Sun“ mit Ozzy Osbourne-Gitarrist Gus G. © Patricia Bigge

Marsberg. Fünf Jahre, 25 verschiedene Bands, ausverkaufte Konzerte – mit dem Metal Diver Festival unter dem Motto „Hart genug!?“ hat der Verein Metal Diver in den vergangenen Jahren Erfolgsgeschichte geschrieben. Angefangen 2014 im Josefskeller entwickelte sich das Festival über die Jahre hinweg zu einer überregional bekannten Veranstaltung mit einer wachsenden Fangemeinde. Fast 1000 Metalheads reisten aus ganz Deutschland an, um den fünften Geburtstag zu feiern.

Die Veranstaltung fand dieses Jahr zum ersten Mal in der Niedermarsberger Schützenhalle statt und für die Geburtstagsfeier haben die ehrenamtlichen Veranstalter sich Besonderes für die Besucher ausgedacht. Auch Bürgermeister Klaus Hülsenbeck gratulierte und wünschte viel Spaß.

Neben einer Jägermeister-Lounge, einer Merchandise-Meile und einer Metal-Burger-Bar stand in diesem Jahr auch ein Special-Act auf der Bühne. „Burden of Grief“, „Hate Force One“ und „In Sanity“ hatten sich extra für diesen Abend als „BurForSan“ zusammengeschlossen und brachten mit einer gemeinsamen Coverversion des Songs „Holy Diver“ ein ganz besonderes Geburtstagsständchen. Alle drei regionalen Bands standen in den vergangenen Jahren bereits beim Festival auf der Bühne. „Wir haben uns tierisch gefreut, dass wir hier noch einmal spielen durften“, erzählt Erik, Sänger der Band „In Sanity“. „Daniel (Anm. d. Red.: Daniel Hofmann, Erster Vorsitzender des Vereins Metal Diver) hat uns, also die lokalen Bands, die die letzten Jahre schon beim Festival dabei waren, angesprochen, etwas Besonderes zu machen.“ So sei die Idee zum Auftritt des Special-Acts entstanden. Eine Zusage sei selbstverständlich gewesen und gemeinsam habe man dann die Idee des Covers von „Holy Diver“ erarbeitet und umgesetzt. Natürlich würden seine Bandkollegen und er sich freuen, wenn sie wieder einmal beim Metal Diver Festival auf der Bühne stehen könnten.

Neben diesem Special-Act gaben sich sechs weitere Bands die Ehre. So begeisterten „Rage“ aus Herne und „Firewind“ aus Griechenland mit Ozzy Osbourne-Gitarrist Gus G die Besucher. Über das gemeinsame Management ist auch „Emerald Sun“, ebenfalls aus Griechenland stammend, zum Metal Diver Festival gekommen. Sänger Stelios war nach dem Auftrtitt begeistert: „Es war klasse und das Metal Diver ist ein geiles Indoor-Festival.“

„Richtig cool, super organisiert“

Begeistert von dem Festival waren auch „ChaosPath“ aus Kassel. Ancient Weapon, Sänger der Band, kommt seit drei Jahren mit seinen Merchandise-Artikeln nach Marsberg zum Festival. Mit Kaotysk-Metal, einer Mischung aus Thrash-, Death- und Black-Metal, wie sie ihren Stil selbst beschreiben, standen sie als erster Act auf der Bühne. „Kaotysk setzt sich aus den schwedischen Wörtern ‚kaot‘ für Chaos und ‚tysk‘ für Deutsch zusammen“, erklärt Ancient Weapon das Zustandekommen des Namens ihrer Stilrichtung.

Mit „Furious Anger“ stand eine weitere regionale Band, auch aus Kassel, auf der Bühne. „Richtig cool, super organisiert, einfach geil“, da sind sich Artem, Simon, Mario, Jan und Florian einig. Mit Melodic-Death-Metal oder „Musik mit Krach“ wie Gitarrist Jan es augenzwinkernd ausdrückt, begeisterten sie das Publikum. Die Band, die seit 2008 existiert, war bereits in acht europäischen Ländern unterwegs. Das „Rockharz Open Air 2013“ ist ihnen besonders in Erinnerung geblieben. Aber das Metal Diver Festival sei ebenfalls einer der besten Auftritte gewesen, die sie bisher gespielt hätten. Hauptsache live Musik machen, das sei den Musikern sehr wichtig. „Gib mir eine Steckdose und ich bin glücklich“, bringt Jan es auf den Punkt.

Einen ihrer letzten Auftritte hatte „Cripper“ aus Hannover. Die Band um Frontfrau Britta wird sich Mitte dieses Jahres auflösen. Gemeinsam mit den Besuchern feierten sich noch einmal ordentlich und sorgten mit Thrash-Metal für ausgelassene Stimmung. Auch Mike und Max aus Büren hat der Auftritt von „Cripper“ besonders gut gefallen. Beide waren zum ersten Mal auf dem Metal Diver Festival und planen auch im kommenden Jahr wieder dabei zu sein.

Besonders die gute Organisation wurde sowohl von Seiten der Besucher als auch von Seiten der Bands gelobt. Erik, Sänger der Band „In Sanity“ findet, dass man vor allem merke, dass die Veranstalter das Festival mit Herz organisieren und für die Musik brennen.

Dass sich das Festival über die Jahre weiter entwickelt, hatten die Veranstalter zwar geplant, aber mit solch einem Ansturm habe man nicht gerechnet. „Es ist toll, dass die Leute das Festival so annehmen“, freut sich Daniel Hofmann, Erster Vorsitzender des Vereins Metal Diver. „Wir sind sehr zufrieden. Es war eine tolle Stimmung, die Neuerungen rund um das Festival wurden von den Leuten gut angenommen und auch die Bands kamen beim Publikum super an. Wir freuen uns auf die nächsten fünf Jahre“, so Daniel Hofmann.

Und bekanntlich ist nach dem Festival vor dem Festival. Am 16. März 2019 geht das Metal Diver Festival in Marsberg in die sechste Runde. Der Vorverkauf läuft bereits.

Weitere Informationen zu dem Festival, dem Verein und einer möglichen Mitgliedschaft gibt es im Internet unter www.metaldiver-festival.de.

„BurForSan“ brachten als Special-Act mit „Holy Diver“ ein ganz besonderes Geburtstagsständchen. Fotos: Patricia Bigge
„BurForSan“ brachten als Special-Act mit „Holy Diver“ ein ganz besonderes Geburtstagsständchen. © Patricia Bigge

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