Rettungsdienst bringt Fahrer ins Krankenhaus

Mitsamt Anhänger in den Straßengraben: Lkw hinterlässt Trümmerfeld auf der Autobahn

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Ein Lkw war zwischen den Anschlussstellen Lichtenau und Marsberg von der Fahrbahn abgekommen und in den Straßengraben geraten.

Meerhof - Zu einem Verkehrsunfall auf der A44 wurden Montagabend die Feuerwehren aus Meerhof, Oesdorf und Essentho alarmiert, dazu Einsatzkräfte von Autobahnpolizei und Rettungsdienst. Ein Lkw war zwischen den Anschlussstellen Lichtenau und Marsberg von der Fahrbahn abgekommen und in den Straßengraben geraten.

Der Unfall ereignete sich laut Feuerwehr am gegen 20.30 Uhr: „Auf der A44 in Richtung Kassel fahrend geriet der Lkw  samt Anhänger in den Straßengraben, der Anhänger lag schließlich in einer Böschung auf der Seite. Dabei hinterließ er ein langes Trümmerfeld, hauptsächlich aus aufgewühltem Erdreich.“

Der Fahrer war nicht eingeklemmt, erlitt aber einen Schock. Die alarmierten Einsatzkräfte der Feuerwehr sicherten die Einsatzstelle mit Absperrmaterial soweit ab, dass der Verkehr einspurig weiterlaufen konnte. Ferner stellten sie den Brandschutz sicher und leuchteten die Einsatzstelle weiträumig aus. 

Feuerwehr drei Stunden im Einsatz

Bis zum Eintreffen des Rettungsdienstes wurde der Fahrer von der Feuerwehr betreut und erstversorgt. Der Rettungsdienst brachte den Fahrer ins Krankenhaus. Ebenso wurde die Fahrbahn von Trümmern und Erdreich gereinigt. „Gemeinsam mit der Autobahnpolizei und dem Havariekommissar der Polizei wurden die Ladepapiere gesichtet und die Ladung untersucht; es stellte sich heraus, dass von der Ladung keine besondere Gefahr ausging“, teilt die Feuerwehr mit.

Somit konnte der Lkw von einem Abschleppdienst geborgen werden. Zwei große Abschleppfahrzeuge mussten dazu angefordert werden, um den Lkw samt Anhänger aus dem Graben zu bergen. Vor Ort waren insgesamt 32 Einsatzkräfte der Feuerwehr, die Autobahnpolizei, ein Rettungwagen aus Lichtenau sowie der Notarzt aus Marsberg und das Abschleppunternehmen mit zwei Fahrzeugen.  Die Autobahn musste für mehrere Stunden einspurig gesperrt werden, die Feuerwehr konnte den Einsatzort nach etwa drei Stunden verlassen und einrücken.

Zwischen Voßwinkel und Neheim ereignete sich am Montagnachmittag ein weiterer schwerer Verkehrsunfall: Beim Abbiegen waren zwei Autos zusammengestoßen. Dabei wurden zwei Männer verletzt, einer davon schwer. Größere Auswirkungen hatte auch ein Unfall zwischen Ebbinghof und Schmallenberg: Dort war ein Auto gegen einen Telefonmasten gekracht, die Straße war daraufhin mehr als eineinhalb Tage gesperrt. Die schnelle Reaktion einer Autofahrerin verhinderte bei Maumke einen möglicherweise schlimmen Frontal-Crash: Ein unter Drogen stehender Mann war zuvor mit seinem Wagen in den Gegenverkehr geraten.

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