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Neuer Discounter-Standort

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Um das kommunale Einzelhandels- und Zentrenkonzept ging es am Dienstag im Planungsausschuss der Stadt Marsberg.

Beim Tagesordnungspunkt Windenergie, welcher viele interessierte Bürger angelockt hatte, ging es lediglich darum, die Neuaufstellung des Flächennutzungsplanes zu beschließen und noch nicht um inhaltliche Fragen.

Der Stadtrat hatte Ende Januar beschlossen, das bestehende Einzelhandelskonzept zu überarbeiten und in aktualisierter Form fortzuschreiben. Konkreter Anlass ist die Standortplanung des Lebensmitteldiscounters Aldi. Weiterere Gründe sind veränderte rechtliche Voraussetzungen. Mit der Entwicklung des Konzepts wurde das Planungsbüro Junker und Kruse aus Dortmund beauftragt. Stefan Kruse stellte seine Vorschläge nun im Ausschuss vor. Bisher bestanden neben dem zentralen Hauptversorgungszentrum in der Marsberger Innenstadt zwei Stadtteilzentren in Bredelar und Westheim. Bredelar, so erklärte Kruse, erfülle aber nicht mehr die Kriterien für ein solches Nebenzentrum. Er schlug vor, Bredelar in einen sogenannten „integrierten Nahversorgungsstandort“ umzuwandeln. Westheim könne dagegen noch den Status des Nebenversorgungszentrums beibehalten. Nahversorgungszentren sollen mit ihren Geschäften die Versorgung der Bevölkerung mit Dingen des täglichen Bedarfs sicherstellen und müssen räumlich klar abgrenzbar sein. Zum neuen Standort für den Aldi-Markt sagte Kruse: „Der Markt sollte so nah wie möglich am Bereich der Innenstadt bleiben und im Dunstkreis des zentralen Versorgungsbereichs.“

Welche Konsequenzen das überarbeitete Zentrenkonzept haben wird und worüber im Ausschuss noch beraten wurde, lesen Sie auf Seite 2. (Von Kristin Sens, marsberg@sauerlandkurier.de)

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