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Neuer Slogan, Dorfverschönerungen und Sanierungen standen in Westheim auf der Tagesordnung

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Ortsbürgermeister Franz-Josef Weiffen begrüßte vor dem Haus der Vereine viele Zuhörer.
Ortsbürgermeister Franz-Josef Weiffen begrüßte vor dem Haus der Vereine viele Zuhörer. © Franz-Josef Weiffen

Westheim - Zur letzten Ortsbeiratssitzung in der Wahlperiode 2014 – 2020 begrüßte Ortsbürgermeister Franz-Josef Weiffen vor dem Haus der Vereine viele Zuhörer. Es standen einige Dorfverschönerungen zur Beratung an. Auf der Schützenwiese muss aus Verkehrssicherheitsgründen der Fußweg erneuert werden. Hier wartet man auf die Entscheidung der Verwaltung. Die Ortseingangsschilder sollen einen neuen Anstrich erhalten und auch der Slogan soll ausgewechselt werden.

Über die Dorf-App gab es zahlreiche Vorschläge. Auch die Abfrage nach dem besten Slogan erfolgte über die Dorf-App und fand auch im Ortsbeirat Zustimmung: „Westheim – Tor zum Sauerland“. 

Der Bekanntmachungskasten soll ebenfalls einen neuen Anstrich bekommen und umgestaltet werden. Die Materialkosten werden vom Förderverein übernommen. Die Arbeiten sollen teilweise in Eigenleistung ausgeführt werden. 

Pflege des Ehrenmals 

Auch das Ehrenmal soll eine Pflege bekommen. Die Kosten werden durch Spenden, die der Ortsbürgermeister besorgt hat, gedeckt. Im Vorfeld wurde vom Ortsbürgermeister erst einmal die Trägerschaft geklärt. Die Stadtverwaltung hatte ihm mitgeteilt, dass sie nicht zuständig sei. Dies konnte Weiffen widerlegen. Durch einen Besuch im Archiv und Einsicht in die Protokollbücher konnte Weiffen dies durch Kopien aus den Protokollen aus dem Jahre 1962 und der Dorfchronik nachweisen. Für die Zukunft soll jetzt eine Vereinbarung zwischen der Stadt Marsberg und der katholischen Kirchgemeinde abgeschlossen werden. 

Neuanpflanzungen im Forstbereich

Auf Vorschlag vom Ortsbürgermeister sollen im Forstbereich von Moritz von Twickel, der durch Sturm und Borkenkäfer im November/ Dezember geschädigt wurde, wenn die Witterung mitspielt, Neuanpflanzungen vorgenommen werden. Einzelheiten wurden von Moritz von Twickel erläutert. Zum Abschluss soll ein kleiner Umtrunk stattfinden. Erstaunlich, wie viele Helfer sich für diesen Einsatz meldeten, berichtet Weiffen, der sich für die große Bereitschaft bedankt: "Es wird ein Einsatz, der für uns alle vom Nutzen sein wird."

Sanierungsarbeiten

Im kommenden Jahr sind folgende Stadtstraßen für Sanierungsarbeiten eingeplant: Straße im Dahl, Rosenstraße von der Abzweigung Hoppenberg bis Abzweigung Dahlienweg. Ausführlich wurde über die weitere Gestaltung der Straße „An der Mühle“ in Richtung alter Mühlengraben beraten. Hier soll die Verwaltung beauftragt werden, statt einen Wendehammer die Überfahrt über den stillgelegten Mühlengraben zu prüfen. Sanierungsarbeiten an folgenden Wirtschaftswegen sollen der Verwaltung empfohlen werden: Wirtschaftsweg vom Hoppenbeeke Weg zur B 7, Weg vom Hoppenberg Verlängerung zu dem Wäldchen und ein Wegstück von der Abzweigung B 7 zum Grundstück Scherl. Seit längerer Zeit bestehen Parkprobleme in der Dörpeder Mark. Es kommt besonders zu Schwierigkeiten bei der Ausfahrt aus den Firmengrundstücken. "Dies kann so nicht hingenommen werden, hier besteht ein Verkehrsrisiko, was beseitigt werden muss, zumal durch die anstehenden Betriebsansiedlungen sich dieses Problem noch erhöhen wird", gab Weiffen zu bedenken.

Zum Abschluss gab Ortsbürgermeister noch umfangreiche Informationen über das, was erledigt wurde und was noch ansteht.

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