Schwung, Humor und Esprit

Karnevalsteam der kfd begeisterte mit seinem Programm

Sportlich ging es beim Frauenkarneval zu: Das Karnevalsteam marschierte im Fitness-Outfit und mit Sportgeräten auf die Bühne und zeigte energiegeladen seine Frühgymnastik.

Niedermarsberg. Ein lustiges Programm präsentierte die Karnevalsgruppe der Frauengemeinschaft Niedermarsberg an zwei Tagen in der festlich geschmückten Tenne des Deutschen Hauses. Angela Hundt führte wieder in bewährter Weise mit viel Schwung, Humor und Esprit durch das Programm.

Unter den Klängen „Wir lieben den Sport“ marschierte das Karnevalsteam im sportlichen Outfit und mit diversen Sportgeräten auf die Bühne und zeigte energiegeladen seine Frühgymnastik. Anschließend wurden die Lachmuskeln aller Jecken im Saal beim Lachyoga unter der meisterlichen Leitung von Gunde Lorse aktiviert.

Die sechs jungen Damen der Garde Blau-Weiß mit ihrer Trainerin Miriam Martin zeigten eine perfekte tänzerische Leistung und erhielten begeisterten Beifall, so dass sie erst nach einer Zugabe die Bühne verlassen durften.

Als Überraschungsgast im Programm angekündigt glänzten Propst Meinolf Kemper und Marina Scherke. Der Pfarrgemeinderat hatte sich als besondere Aufgabe vorgenommen, den Propst von St. Magnus mit einigen Pfunden ein wenig aufzupäppeln, da er so dünn geworden ist, „dass man ihm das ,Vater unser’ schon durch die Rippen pusten kann.“ So wurde er vom PR-Mitglied Marina mit allerlei kalorienhaltigen Köstlichkeiten aus ganz Deutschland verwöhnt. Westheimer und Sauerländer Würstchen waren jedoch seine bevorzugten Speisen bis der Magen so drückte, dass Eimer herbeigeschafft werden mussten. Die pantomimische Leistung der beiden war absolut bühnenreif, war sich das Publikum einig. Mit ähnlichen Problemen hatte auch eine Apothekenkundin (Rosi Röleke) zu tun, die mit sehr vernehmlichen Geräuschen die Apothekerin (Melanie Welzel von Mach) in große Bedrängnis brachte und alle Frauen im Saal zu Bauchschmerzen vor Lachen.

Etwas besinnlicher sollte es werden beim Pilgern mit Marina Scherke nach Santiago de Compostella. Der Propst hatte ihr das Pilgern mit Erbsen in den Schuhen als Buße auferlegt wegen einiger Eheverfehlungen, doch nach nur einem Kilometer tauschte sie diese gegen die weichgekochten aus der Konservenbüchse.

Sketch im Kino als Highlight

„Ich möchte gern heute ein Brot von gestern vorbestellen… schließlich kostet das Brot von heute morgen, am Samstag, nur noch die Hälfte.“ Nach diesem Sketch mit Daniela Biederbick als uneinsichtige und sparsame Kundin und Birgit Wiesmann als völlig verblüffte Verkäuferin der Bäckerei Runte, schunkelte der ganze Saal schon in Hochstimmung. Die „Sahneschnitten“ mit ihrem Tanz als Skelette im Schwarzlicht faszinierten alle mit ihrem gelungenen Auftritt. Im Sketch mit Herbert und Else (Gaby Düllmann und Barbara Bielefeld) ging es um alltägliche Auseinandersetzungen in einer reiferen, „leicht angestaubten“ Ehe mit sehr launigen Wortwechseln.

Ein absolutes Highlight war der Sketch im Kino, wo das Karnevalsteam ohne Worte, nur mit einer ausdrucksstarken Mimik und Schauspielkunst zur Hochform auflief. Da blieb vor lauter Lachen kein Auge trocken. Einmal mehr überzeugten Gunde Lorse und Elisabeth Kleffner in ihren Rollen als Zugreisende und in der Kirche, wenn der Hausfrau plötzlich einfällt, dass das Gulasch noch auf dem Herd steht und die Predigt gar nicht enden will.

Mit viel Leidenschaft und Herzblut brillierten die beiden Karnevals-Granaten Rosi Röleke und Melanie Welzel von Mach in den Rollen von Barbie und Ken, in schrillem Pink gekleidet und mit selbstgebautem, rosa Auto.

Mit der Hitparade des kfd Karnevalsteams, moderiert von Daniela Biederbick alias Dieter Thomas Heck, endete die Karnevalssitzung. Die allseits bekannten Schlager von Marianne und Michael (Angela Hundt und Petra Martin), den drei Jakob-Sisters (Rosi Röleke, Melanie Welzel und Birgit Wiesmann) von Gitti und Erika (Elisabeth Kleffner und Gunde Lorse) ,Romina und Alberto Power (Barbara Bielefeld und Gaby Düllmann) und von Marianne Rosenberg (Marina Scherke) brachten den Saal zum Kochen, sodass noch lange bis tief in die Nacht ausgelassen getanzt wurde.

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