Segen für die Pferde

Jung und Alt lockte es hoch zu Ross zur Pferdeprozession nach Giershagen.

Rund 50 Pferde – Ponys, Kaltblüter und temperamentvolle Warmblüter, Kutschen- und Reitpferde, betagte Senioren und Jungpferde – zogen am vergangenen Sonntag mit ihren Reitern und einem Begleittross auf der Pferdeprozession von Station zu Station, so wie es seit 300 Jahren in Giershagen guter Brauch ist.

Rund 50 Pferde – Ponys, Kaltblüter und temperamentvolle Warmblüter, Kutschen- und Reitpferde, betagte Senioren und Jungpferde – zogen am Sonntag mit ihren Reitern und einem Begleittross auf der Pferdeprozession von Station zu Station, so wie es seit 300 Jahren in Giershagen guter Brauch ist.

Beinahe hätte die Prozession gar nicht stattfinden können, denn die bewährte Schimmelstute, die viele Jahre Bruder Konrad der Prozession voran trug, war zwischenzeitlich gestorben. Kurzfristig sprang Karl-Heinz Loer aus Bad Wünnenberg ein, der die Jahre zuvor mit der Kutsche mitgefahren war, und stellte seinen Haflinger Artimes zur Verfügung. Dieser, erst sechs Jahre jung und eigentlich ein Kutschpferd, machte seine Sache sehr gut und trug brav den Geistlichen. Ein anderer Reiter allerdings stieg kurz vor der ersten Station an der Kluskapelle unfreiwillig von seinem Pferd ab, als es auf weichen Untergrund geriet und sich erschreckte. Vielen Pferden war anzumerken, dass sie in diesem Frühjahr noch nicht viel im Freien gewesen waren. Neben einigen Landwirten, die seit vielen Jahren mit ihren Kaltblütern an der Prozession teilnehmen, sind jedes Jahr auch immer viele junge Reiter und Kinder dabei. Auch aus Landau bei Arolsen waren zwei Reiter gekommen, einer davon in der Tracht der historischen Schützen. An allen Stationen versammelten sich auch viele Schaulustige. Manche kamen sogar von weit her, wie eine Familie aus Frankfurt – sie war zu Besuch bei den Eltern, die in Giershagen wohnen.

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