Großeinsatz für Rettungskräfte

Spektakulärer Unfall: Bulli kracht in Schaufenster - sieben Verletzte

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[Update 14.43 Uhr] Marsberg - Spektakulärer Unfall am Sonntagnachmittag in Marsberg: Ein VW Bulli kollidierte mit einem anderen Auto und krachte daraufhin in das Schaufenster eines Geschäftes. Sieben Menschen wurden verletzt, zwei davon schwer.

Die Alarmierung der Leitstelle ging nach Angaben der Feuerwehr kurz nach 16.30 Uhr ein. Laut erster Meldung war auf der B7 ein Kleintransporter mit fünf Insassen infolge eines Unfalls in das Schaufenster eines Ladenlokals gefahren. Fünf Personen sollten demnach verletzt sein.

"Vor Ort ergab sich, dass noch ein zweiter Pkw an dem Unfall beteiligt war, auch dessen zwei Insassen wurden bei dem Vorfall verletzt", berichtet die Feuerwehr. Glücklicherweise seien keine Personen eingeklemmt gewesen, zudem hätten alle beteiligten Personen bei Eintreffen der Einsatzkräfte ihre Fahrzeuge verlassen. 

Mehrere Rettungswagen und Notärzte vor Ort

Die Polizei gab am Montagnachmittag Details zum Unfallhergang bekannt: Demnach war der Bulli, der mit sechs Personen besetzt war, in Höhe der Einmündung "Zum Schützenberg" mit dem Auto eines 27-jährigen Mannes zusammengestoßen. "Nach dem Zusammenstoß fuhr der Transporter noch weiter und krachte etwa 30 Meter später in die Tür eines Geschäftshauses", berichtet die Polizei. Die beiden Fahrer wurden bei dem Unfall schwer verletzt, die fünf Mitfahrer aus dem Bulli erlitten leichte Verletzungen.

Die Feuerwehr sicherte umgehend die Einsatzstelle, indem sie die Bundesstraße in beide Richtungen komplett für den Verkehr sperrte, den Brandschutz sicherstellte und die Unfallstelle weiträumig ausleuchtete. Seitens des Rettungsdienstes wurden zwei Notärzte, fünf Rettungswagen, das Deutsche Rote Kreuz, der organisatorische Leiter Rettungsdienst und der Leitende Notarzt alarmiert. "Diese versorgten und sichteten die verletzten Personen, um den Transport in geeignete Krankenhäuser organisieren zu können", heißt es im Einsatzbericht der Feuerwehr. 

Unfall auf der B7: Feuerwehr mit 25 Kräften im Einsatz

Der Rettungsdienst brachte die Verletzten in umliegende Krankenhäuser nach Marsberg, Brilon, Bad Arolsen und Warburg. Die Polizei nahm Ermittlungen zum Unfallhergang auf. Mit dem Säubern der Fahrbahn von Trümmern und Scherben beendeten die 25 Einsatzkräfte des Löschzugs Marsberg, die unter der Leitung von Michael Zinkhöfer im Einsatz waren, nach etwa eineinhalb Stunden den Einsatz. 

Die Feuerwehr musste bereits in der vergangenen Woche zu zwei schweren Unfällen ausrücken: Am "Rösenbecker Kreuz" bei Brilon-Rösenbeck war ein Kleintransporter auf der Kreuzung in ein Auto gekracht, ein Mann wurde dabei schwer verletzt. Nur wenige Kilometer entfernt hatte es kurz zuvor einen schweren Verkehrsunfall gegeben: Am Thülener Flugplatz war ein Mann mit seinem Wagen frontal gegen seinen Baum gefahren. Die Feuerwehr musste den Schwerverletzten aus seinem Fahrzeug befreien. Durch Zufall wurden zwei Mescheder Feuerwehrmänner zu Unfallhelfern auf der A7 bei Bayern: Sie entdeckten bei Oberthulba ein verunfalltes Auto auf der Autobahn und handelten sofort.

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