Künstlergespräch mit Malte Risse im Kloster Bredelar

Unterdrückte weibliche Seele

Malte Risse spricht mit Interessierten über seine Skulpturen unter dem Titel „Eva Mutter/die unterdrückte weibliche Seele im Menschen“.

Noch bis zum 14. September wird im Kloster Bredelar die Skulpturenausstellung „Unter dem Schutz der Haut hat die Zukunft bereits begonnen“ mit Arbeiten von 19 zeitgenössischen Bildhauern aus Deutschland und den Niederlanden gezeigt.

Am Freitagabend, 5. September, um 19 Uhr, wird der Kurator der Ausstellung, Dr. Jeroen Damen, zusammen mit Künstler Malte Risse aus Marsberg durch die Ausstellung führen. Risses Arbeit mit dem mysteriösen Titel „Eva Mutter/die unterdrückte weibliche Seele im Menschen“ wurde im verfallenen Raum am Eingang des Klosterhofs inszeniert und ist gleichzeitig seine Abschlussarbeit der Kunsthochschule Kassel. Die ausgestellte Arbeit ist das Ergebnis von einer sechstägigen Selbsterfahrung im Dunkelraum. Mit nichts um sich herum außer der Dunkelheit fühlte der Künstler eine Präsenz um sich herum, die er die „weibliche Seele“ nennt. Andere Themen, die während des Rundgangs besprochen werden, sind sicherlich auch seine Jugend im Sauerland und sein Antrieb, Künstler zu werden.

Interessierte sind eingeladen, sich an dem Rundgang mit Künstler und Kurator zu beteiligen und über die ausgestellten Arbeiten zu diskutieren. Eintritt und Teilnahme sind kostenlos.

Zur Ausstellung ist eine Zeitung mit Kurzinformationen über die beteiligten Künstler und die ausgestellten Werke erschienen. Sie wird gratis an die Besucher verteilt.

Kloster Bredelar, Sauerlandstraße 76 in Bredelar bis 14. September, Donnerstag bis Sonntrag von 11 bis 17 Uhr, Freitag bis 20 Uhr. Mehr Informationen: www.skulptur-bredelar.de

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