Singen, Schunkeln, Klatschen und Springen

Volles Haus beim Brings-Konzert: „Kölsche Jungs“ sorgen in Marsberg für eine „Superjeilezick“

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Kai Engel, Harry Alfter, Peter Brings, Christian Blüm, Michael „Schnucki“ Theising-Tegler (Posaune) und Stephan Brings (v.l.) werden vom Marsberger Publikum für ihren Auftritt gefeiert.

Marsberg. „Besoffe vör Glück“ war wohl nicht nur so mancher Brings-Fan am vergangenen Samstag, als die fünf Jungs mit Kölschrock auf der Bühne der Schützenhalle Niedermarsberg standen und mit neuen Hits als auch altbekannten Klassikern für super Stimmung sorgten und die Besucher zum Singen, Schunkeln, Klatschen und Springen brachten – live und im wahrsten Sinne des Wortes hautnah.

Mitten durch die Menge der zahlreichen Konzertbesucher bewegte sich Brings zum Opening Richtung Bühne, auf der sie ein nahezu dreistündiges musikalisches Feuerwerk zündeten. Von Jung bis Alt, nahezu alle Generationen aus der näheren und weiteren Umgebung, teils stilecht in Schotten-Karo mit Hut gekleidet, standen dicht gedrängt vor der Bühne und klatschen und tanzten den ganzen Abend mit.

Mal laut mit „Poppe, Kaate, Danze“, „Su lang mer noch am lääve sin“ und „Superjeilezick“ und mal etwas leiser mit „Nur mer Zwei“ – im Gepäck dabei auch das ein oder andere neuere Lied wie „Et jeilste Land“, „Liebe gewinnt“ und „Sag et op Kölsch“. Mit „Loss die Maske falle“ und „Jeck Yeah“ zeigten Brings auch ihre sozialkritische Seite und bezogen klar Stellung und forderten die Besucher auf ihre Stimme bei der Europawahl am 26. Mai zu nutzen.

Die Menge sang kräftig mit

Neben all diesen Songs durften „Halleluja“, „Man müsste nochmal 20 sein“ und „Nur nicht aus Liebe weinen“ nicht fehlen. Und nicht nur, aber besonders bei „Kölsche Jung“ sang die Menge kräftig mit.

Bei der lautstark geforderten Zugabe legte sich die Band mit ihrer neuen Single „Hück räänt et Kölsch“ und ihrem Hit „Polka, Polka, Polka“ nochmal richtig ins Zeug, bevor es dann „Heimjon“ hieß.

Seit 1990 gibt es Brings. Derzeit besteht die Kölner Band aus Peter Brings (Gesang, Gitarre), Stephan Brings (Bass, Gesang), Kai Engel (Keyboards, Gesang), Harry Alfter (Gitarre, Gesang) und Christian Blüm (Schlagzeug).

Doch nicht nur Brings sorgten als Hauptmusikact für einen mehr als gelungenen Abend. Neben der Coverband „Jailhouse“, die vor und nach der Kölschrockband für gute Laune sorgte und bis in die frühen Morgenstunden zum Feiern animierte, trugen besonders die zahlreichen ehrenamtlichen Helfer der Schützenbruderschaft St. Magnus Niedermarsberg zu einem unvergesslichen Abend bei. Bereits 2017 stand Brings in der Schützenhalle auf der Bühne und möglicherweise wird ihr Auftritt in diesem Jahr auch nicht der letzte in Marsberg gewesen sein, denn Peter Brings kündigte an, dass man sich in zwei Jahren bestimmt wiedersehen werde.

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