Weise Weihnacht - roter Leuchtturm

Weihnachtsmarkt und Lichterfest stimmten auf Adventszeit ein

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Mit Lichterfest, buntem Bühnenprogramm sowie vielen regionalen Leckereien und weihnachtlichen Dekoartikeln schuf der Marsberger Weihnachtsmarkt wieder eine heimelige Atmosphäre.

Marsberg – Einen stimmungsvollen Auftakt in die Adventszeit genossen die Besucher des Marsberger Weihnachtsmarktes. Höhepunkt war das Lichterfest am Samstagabend mit dem Fackellauf der Jugend des VfB Marsberg hoch zum Bilsteinturm und dem Entzünden der größten Adventskerze der Region.

Sobald hier das Licht aufflammte, stiegen auf dem Kirchplatz unzählige rote Luftballons mit Wunderkerzen in die Höhe. An allen drei Tagen gab es zudem auf der Bühne ein buntes Programm aus Tanz und Musik. 

„In diesem Jahr feiern wir gleichzeitig zwei Jubiläen: 30 Jahre Weihnachtsmarkt auf dem Kirchplatz und 20 Jahre Lichterfest“, erinnerte David Wegener, Vorsitzender des den Weihnachtsmarkt organisierenden Gewerbevereins – und holte mit Horst von Rüden den Initiator der Bilstein-Adventskerze auf die Bühne. 

„Ich habe das mal woanders gesehen und gedacht, das wäre auch was für unseren Bilstein“, blickte dieser zurück. 1999 erstrahlte dieser erstmals als Adventskerze, seitdem packt von Rüden ihn, Jahr für Jahr vor Beginn der Weihnachtszeit, mit Helfern rot ein. Eine Zeit lang gab es in Marsberg sogar vier rote Kerzen, die Marsberg wie einen riesigen Adventskranz einrahmten. 

„Ich kann mich noch gut erinnern, wie ich das Lichterfest als Kind erlebt habe – und später, wann immer ich in der Weihnachtszeit abends nach Hause kam und sah die Lichter über Marsberg brennen, was für ein heimeliges Gefühl das war“, sagte Wegener. 

Er wünschte allen Besuchern, dass sie beim Bummel über den Marsberger Weihnachtsmarkt noch mal entspannen können, vor der üblicherweise zum Jahresende einsetzenden Hektik. Auch Bürgermeister Klaus Hülsenbeck betonte: „Beim Anblick unseres Weihnachtsmarktes wird einem richtig warm ums Herz.“ Pastor Christian Elbracht las ein Gedicht vor, damit es, wenn schon keine weiße Weihnacht, so doch wenigstens eine weise Weihnacht geben solle. „Der Bilstein strahlt wie ein Leuchtturm und soll uns erinnern, um wen es hier eigentlich geht.“ 

Mit seinen Holzhütten, die sich im Schatten der Propsteikirche auf dem Kirchplatz eng aneinanderdrängen und die überwiegend von regionalen und kleingewerblichen Anbietern besetzt sind, strahlt der Marsberger Weihnachtsmarkt eine besinnliche Atmosphäre aus, die im Trubel vieler großer Weihnachtsmärkte verloren geht.

Die schönsten Bilder vom Weihnachtsmarkt in Marsberg

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