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Weihnachtsmarkt mit Lichterfest läutet die Adventszeit ein

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Von: Kristin Sens

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Weihnachtsmarkt Marsberg Lichterfest
Die Fackelträger von der Jugend des VfB Marsberg machten sich auf den Weg zum Bilsteinturm, um die große rote Adventskerze anzuzünden. Die Besucher des Lichterfestes antworteten darauf mit dem Anzünden von Wunderkerzen. © Kristin Sens

Von einem „Symbol der Hoffnung“ sprach der stellvertretende Bürgermeister Johannes Wüllner in seinem Grußwort zum Weihnachtsmarkt in Marsberg. Und ein besonderes Zeichen war es auch, das der Gewerbeverein setzte, indem er das traditionelle Lichterfest organisierte, während in vielen Orten die Weihnachtsmärkte abgesagt wurden.

Marsberg - „2019 haben wir noch ein Jubiläum - 30 Jahre Weihnachtsmarkt auf dem Kirchplatz und 20 Jahre Lichterfest - gefeiert, ein Jahr später war kein Weihnachtsmarkt möglich. Um so schöner, dass er dieses Jahr wieder stattfinden kann“, freute sich David Wegener, Vorsitzender des Gewerbevereins.

„Weihnachten gibt es nur, weil es mit dem christlichen Glauben zu tun hat“, erinnerte Pfarrer Markus Pape an die eigentliche Bedeutung des Festes. „Manche alten Worte klingen in der heutigen Zeit wieder ganz neu, denn auch in Corona-Zeiten ‚wandeln’ wir in der Finsternis“, bemerkte der Pfarrer. Und so bekommen die Verheißungen von Licht und Hoffnung auch wieder eine neue Wertigkeit. „Wir können darauf vertrauen, dass am Ende sicher ein Licht steht“, so Pape zuversichtlich.

Das war das Signal für die Fackelträger, in diesem Jahr wieder von der Jugend des VfB Marsberg, sich auf den Weg zum Bilsteinturm zu machen, um die große rote Adventskerze anzuzünden. Die Besucher des Lichterfestes antworteten darauf mit dem Anzünden von Wunderkerzen. Ein stimmungsvolles Bild in heimeliger Atmosphäre.

Selbst wenn Corona - oder auch die 2G-Regel, welche beim Betreten des Weihnachtsmarktes gewissenhaft kontrolliert wurde - den ein oder anderen Besucher vom Weihnachtsmarkt in diesem Jahr fern hielt, viele ließen sich die Gelegenheit, einmal von alldem Abstand zu gewinnen und den Alltag zu vergessen, nicht entgehen und nutzen die drei Tage, sich für die Adventszeit einzustimmen, den ersten Glühwein des Jahres zu trinken und weihnachtliches Kunsthandwerk zu bewundern.

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