Vier Projektfelder

Modellregion setzt Schwerpunkte: Zweckverband Naturpark Diemelsee legt Themenfelder fest

Wurden von der Sitzungsvorsitzenden Manuela Köhne (2. v.l.) mit einem kleinen Präsent aus dem Zweckverband Naturpark Diemelsee verabschiedet: (v.l.) Klaus Hülsenbeck, Alice Beele und Reinhold Sude.
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Wurden von der Sitzungsvorsitzenden Manuela Köhne (2. v.l.) mit einem kleinen Präsent aus dem Zweckverband Naturpark Diemelsee verabschiedet: (v.l.) Klaus Hülsenbeck, Alice Beele und Reinhold Sude.

Nach den hessischen Kommunal- und Kreistagswahlen im März kam der Zweckverband Naturpark Diemelsee nun erstmals in neuer Besetzung zusammen. Die Kreisbeigeordnete Hannelore Behle eröffnete die konstituierende Sitzung (in Vertretung für Landrat Dr. Reinhard Kubat) und leitete sie, bis Manuela Köhne als Sitzungsvorsitzende gewählt worden war.

Willingen/Brilon/Marsberg – Zu ihrem Stellvertreter wurde Karl-Heinz Kalhöfer-Köchling gewählt.

Die Wiederwahl von Sabine Jäger und Matthias Korte als Schriftführer und Dieter Pollack als Geschäftsführer rundeten die Wahlen ab. Zuvor war bereits in der Vorstandssitzung Thomas Trachte als Verbandsvorsitzender wiedergewählt worden.

Acht Vertreter des Zweckverbands sind nicht mehr dabei

Acht Vertreter des Zweckverbands sind nicht mehr dabei, drei von ihnen waren anwesend und wurden mit einem kleinen Präsent und der Würdigung ihres Einsatzes verabschiedet: Alice Beele (Brilon), Reinhold Sude (Korbach) und als Vorstandsmitglied Klaus Hülsenbeck (Marsberg). Wie berichtet, ist im Januar der Naturpark Diemelsee für das Förderprojekt des Bundes „Aktive Regionalentwicklung“ ausgewählt worden.

„In vielen Punkten wiedergefunden und sofort beworben“

„Als wir die Beschreibung des Projekts lasen, haben wir uns direkt in vielen Punkten wiedergefunden und sofort beworben“, erinnerte sich Pollack. Dass man nun – als eine von bundesweit zwölf Modellregionen – dabei ist, habe dennoch überrascht. Inzwischen seien alle notwendigen Dokumentationen erstellt und eingereicht worden, sodass der Auszahlung der Fördermittel (bis zu 700.000 Euro) nichts mehr im Wege steht. Karl Briehl (Welleringhausen) wurde zum Projektkoordinator bestimmt.

Vier Projektfelder will man bearbeiten: Der öffentliche Personennahverkehr, Umweltbildung, Erlebnisangebote und Waldentwicklung. So möchte man, durch die Anschaffung eines Umweltmobils bei der Umweltbildung mobiler werden. Weitere Erlebnisangebote wie der im vorigen Sommer eröffneten Milchpfad in Usseln sollen geschaffen werden.

Den heimischen Wald der Zukunft entwickeln

Beim Thema Waldentwicklung geht es darum, mit Partnern aus der Forstwirtschaft den heimischen Wald der Zukunft zu entwickeln – und diesen Prozess auch erlebbar zu machen. Bei einer 90-prozentigen Bundesförderung ist der zu leistende Eigenanteil bescheiden: Für das laufende Jahr wurden nachträglich 5000 Euro eingestellt. Der Großteil des Aufwandes seien Personalkosten, die durch die Struktur der Naturparkleitung ohnehin bereits abgedeckt sind.

Trotz Corona kann der Haushalt 2020 mit einem Plus von 20.885 Euro abgeschlossen werden, berichtete Matthias Korte. Die ordentlichen Erträge belaufen sich auf rund 303.304 Euro, die Aufwendungen auf knapp 282.419 Euro.

Öffnung des Jugendzeltplatzes für Ende Juni geplant

Die frohe Kunde ging in den letzten Tagen durch die regionalen Medien: Auch Waldeck-Frankenberg liegt mit den Inzidenzwerten inzwischen in einem Bereich, wo Lockerungen möglich werden. Die Öffnung des Jugendzeltplatzes sei für Ende Juni geplant, berichtete Pollack. Erste Gruppen hätten bereits gebucht. Nun arbeite man mit Hochdruck daran, alles startklar zu machen.

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