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Ab „auf die Schnade“

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Freuen sich auf die Schnade mit anschließendem Energiemarkt (v.l.): Christian Becker als Erster Vorsitzender des Sportvereins, Ortsvorsteher Reinhard Figgen sowie vom Arbeitskreis „Energie“ Bernd Weigel, Bianca Hogrebe, Maresi Deimel, Berthold Hesse mit Sohn Simon und Werner Deimel.
Freuen sich auf die Schnade mit anschließendem Energiemarkt (v.l.): Christian Becker als Erster Vorsitzender des Sportvereins, Ortsvorsteher Reinhard Figgen sowie vom Arbeitskreis „Energie“ Bernd Weigel, Bianca Hogrebe, Maresi Deimel, Berthold Hesse mit Sohn Simon und Werner Deimel.

Der zehnte Schnadegang findet am Sonntag, 27. September, statt. Alle drei Jahre geht Referinghausen seine Grenzen ab. Die ganze Familie ist willkommen, da das Streckenprofil für Jedermann geeignet ist.

Der Schnade schließt sich dann ein Energiemarkt an.

Treffpunkt zur Schnade ist um 10 Uhr in der Dorfmitte, Rast wird zweimal an der Grenze zu Oberschledorn gemacht. Bis gegen 13.30 Uhr wollen die Grenzgänger an der Schützenhalle ankommen, wo ein Kartoffelbraten mit Würstchen und Kartoffeln aus dem Feuer auf die Gäste wartet. Für die Verpflegung unterwegs und an der Schützenhalle sorgt der Sportverein. Alle Einwohner, ehemaligen Einwohner und Freunde des Ortes sind eingeladen. Am Nachmittag steht eine Hüpfburg zur Verfügung.

Von 14 Uhr bis 17 Uhr ist ein Energiemarkt aufgebaut, mehrere Projektpartner bringen sich ein. In den Dörfern Südwestfalens steckt eine Menge Potenzial – auch wenn es um zukunftsweisende Ansätze für Energieversorgung, Effizienzsteigerung, Nachhaltigkeit oder etwa Mobilität vor Ort geht. Doch wie kommt man von der guten Idee zur Realisierung eines Projektes? Die von der Südwestfalen Agentur GmbH initiierte Projektstudie „Dorf ist Energie(klug)“ setzt genau hier an und unterstützt Dorfgemeinschaften auf ihrem Weg, mit Hilfe von innovativen, zukunftsweisenden und nachhaltigen Klimaschutzideen und Energiekonzepten eine ganzheitliche Dorfentwicklung voranzutreiben. Doch das ist nicht die Aufgabe von wenigen, sondern eine Gemeinschaftsangelegenheit. Die Arbeitsgruppe „Energie“ aus Referinghausen nahm vergangenes Jahr an einer Ideenwerkstatt der Südwestfalen Agentur teil und arbeitet gemeinsam an Projekten für alle interessierten Bewohner.

Getan hat sich bereits einiges: Renaturierung an der Wilden Aar, die Installation von Guckrohren im Ort oder die wiederkehrende Ferienbetreuung, bei der Energie- und Klimaschutzaspekte vermittelt werden. Nach der gemeinsamen Exkursion Ende Juni in den KlimaPark Rietberg findet nun am 27. September der Energiemarkt für alle Interessierten statt. Thomas Grosche, Bürgermeister der Stadt Medebach, wird den Energiemarkt um 14 Uhr eröffnen.

Alle Infos zum Programm: www.referinghausen.de

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