Bekenntnis gefordert

Nachdem für die Stadt Winterberg kürzlich eine Hauptschule mit einzügigem Realschulzweig durch die Bezirksregierung genehmigt wurde, hat sich der Haupt- und Finanzausschuss der Stadt Medebach in seiner vergangenen Sitzung noch einmal eingehend mit der Schulsituation beschäftigt.

Zunächst einmal konnten die Mitglieder des Ausschusses kein Verständnis dafür aufbringen, dass es seitens der Bezirksregierung keine offizielle schriftliche Stellungnahme zu den vorgetragenen Sorgen und Bedenken der Städte Medebach und Hallenberg geben soll. Lediglich durch einen Anruf aus Winterberg und aus der Presse wurde man über die Genehmigung des Realschulzweiges informiert. Der Hauptausschuss erinnerte noch einmal an die Entscheidung der Räte der Städte Medebach und Hallenberg, die dauerhafte Sicherung der Verbundschule Medebach-Hallenberg gegebenenfalls gerichtlich einzuklagen.

Schriftliche Bestätigung

In einem einstimmigen Beschluss wird die Bezirksregierung dringend gebeten, die bisher im Verfahren getätigten Aussagen, dass der Schulstandort Medebach-Hallenberg durch die neue Schulform in Winterberg in keinster Weise gefährdet ist, in schriftlicher Form zu bestätigen. Nur wenn eine eindeutige schriftliche Aussage der Bezirksregierung bis zur nächsten Ratssitzung am 3. Februar vorliegt, kann von einem Klageverfahren abgesehen werden. Die Vorgehensweise wurde eng zwischen Politik und Verwaltung der Städte Hallenberg und Medebach abgestimmt. Die Bürgermeister Kronauge und Grosche haben in der nächsten Woche einen Gesprächstermin bei der Bezirksregierung und hoffen, hier eine zufriedenstellende Antwort für ihren Schulstandort zu erhalten.

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