1. SauerlandKurier
  2. HSK
  3. Medebach

Depressionen als Thema

Erstellt: Aktualisiert:

Kommentare

Im Rahmen einer lokalen Bürgerinformationsreihe zum Thema Depression macht das „Bündnis gegen Depression im HSK“ am Donnerstag, 8. Mai, in Medebach Halt.

Die beiden Referenten, Priv.-Doz. Dr. Stefan Bender, Ärztlicher Direktor der LWL-Kliniken Marsberg, und Dipl.-Psych. Wolfgang Heiler, Leitender Psychologe der LWL-Institutsambulanz Marsberg, referieren im Geschwister-Scholl-Gymnasium Medebach um 19 Uhr zum Thema „Depression – eine heilbare Volkskrankheit“.

Allein in Deutschland leiden rund vier Millionen Menschen an einer Depression. Dies habe für die Betroffenen, Angehörige und auch für die Gesellschaft schwerwiegende Folgen. Nicht selten komme es zu Suizidversuchen und Suiziden. Dabei könne die Krankheit jeden treffen, unabhängig von Alter, Geschlecht, Beruf und Lebenssituation. Die Ursachen seien vielfältig.

Obwohl die Depression eine sehr häufige Krankheit ist, bleibe sie oft unerkannt und unbehandelt. Dies sei besonders tragisch, da die Erkrankung heilbar ist.

In ihrem Vortrag erläutern die beiden Referenten Ursachen und Behandlungsmöglichkeiten der Depression und informieren über die Aufgaben des Bündnisses gegen Depression im HSK. Das Bündnis ist ein lokales Netzwerk aus vielen Akteuren im Gesundheitswesen. Neben der Enttabuisierung der Krankheit und einer Verbesserung der Versorgungs- und Lebenssituation depressiv erkrankter Menschen in der Region, zielt es wesentlich darauf ab, über das Krankheitsbild der Depression zu informieren. Es möchte drei Zielbotschaften vermitteln: „Depression hat viele Gesichter, sie kann jeden treffen und sie ist gut behandelbar“.

Für dieses Jahr sind neben der kommenden Veranstaltung in Medebach noch weitere in Bestwig, Eslohe, Hallenberg, Olsberg und Neheim geplant.

Auch interessant

Kommentare