Dorfjubiläum wird mit zwei Veranstaltungen begangen

Dreislar feiert 625-Jähriges

Diese Karte zeigt die Dorfansicht Dreislars um 1912.

625 Jahre jung wird in diesem Jahr das Sauerlanddörfchen Dreislar. Das soll im August und September mit zwei Veranstaltungen gefeiert werden.

Erstmalig urkundlich erwähnt wurde Dreislar im November 1388, als die Äbtissin des Klosters Glindfeld einen der ehemals elf Höfe in Dreislar verkaufte. Viel Wasser ist inzwischen die Ölfe herunter geflossen und die Vorväter haben so manche karge Zeit überstehen müssen. Mit dem Wahlspruch „Leben, von der Natur, in der Natur und mit der Natur“ haben sie die heutige Kulturlandschaft aktiv gestaltet.

Heute, einige Jahrhunderte später, ist das Leben auf dem Lande auch nicht einfacher, nur die Herausforderungen sind andere. Demografischer Wandel, Leerstandsmanagement, Arbeitslosigkeit, stetig steigende Lebenshaltungskosten – da heißt es: innovativ und ideenreich in die Zukunft, die Gemeinschaft pflegen und die Dorfvereine unterstützen, nach vorne schauen, ohne zu vergessen wo man herkommt. Alle diese Vorsätze wollen die Dreislarer in diesem Jahr besonders herausstellen, und das bei zwei Veranstaltungen zum Dorfgeburtstag.

Der Auftakt ist am Sonntag, 25. August ein Straßenfest. In Verbindung mit der 5. Mineralien- und Fossilienbörse des Schwerspatmuseums zeigen Vereine und Betriebe des Dorfes ihre Leistungsfähigkeit. Auf der Aktionsbühne wird von 10 bis 17 Uhr ein interessantes, abwechslungsreiches Programm geboten. Beim musikalischen Frühschoppen ab 10.30 Uhr ist die Volksmusiksängerin Heidi Hedtmann auf der Bühne. Die Bratwurst vom Grill darf natürlich nicht fehlen, auch nicht die obligatorischen hausgemachten Torten. Während des Tages besteht erstmalig die Möglichkeit, zwei landwirtschaftliche Betriebe zu besichtigen, auch kann man an diesem Tage bei einem Landschafts- und Gartenbauer, sowie einer modernen Drechslerei hinter die Kulissen schauen.

Die zweite Veranstaltung am 14. September in der Schützenhalle bleibt den Dreislarern vorbehalten. Kaffee und Kuchen, von alten Zeiten erzählen, ein Theaterstück nach einer wahren Begebenheit aus der Dorfgeschichte und natürlich eine Tanzband sorgen dafür, dass auch dieser Tag bei allen noch lange in Erinnerung bleiben wird.

Die Projektgruppen erhoffen sich für beide Termine regen Zuspruch und natürlich geschäftlichen Erfolg, denn der Reinerlös des Dorfgeburtstages ist für die Renovierung der St. Franziskus Pfarrkirche vorgesehen.

Weitere Infos: www.dreislar.com und www.facebook.de/schwerspatmuseum.dreislar

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