Ehrenmedaille bei Neujahrsempfang vergeben

Erste Verleihung

Hans Kniesburges, Hildegard Köster und Mechthild Frankenstein (nicht im Bild) wurden geehrt. Foto: T. Herrmann

Ein Höhepunkt des ersten Neujahrsempfang in Medebach (wir berichteten) war auch die erstmalige Verleihung der Ehrenmedaille der Stadt Medebach.

Sicherlich würden Bürgermeister Thomas Grosche viele Personen einfallen, die in diesem Jahr eine solche Auszeichnung verdient hätten. Da die Auszeichnung aber etwas besonderes sein soll, habe sich der Rat darauf geeinigt, in jedem Jahr maximal drei Personen zu ehren.

„Mechthild Frankenstein hat ihr Leben in den Dienst der nächsten gestellt“, so Grosche. Die Mutter von sechs Kindern hat ihren Mann, ihre Mutter und ihre Schwiegermutter gepflegt und sich nach deren Tod weiter der Pflege und Hilfe verschrieben. Im Hospizdienst hilft sie Angehörigen und Kranken in den schwersten Stunden und denkt dann erst an sich selbst. Hans Kniesburges ist seit mehr als 20 Jahren im MGV Medebach aktiv und war dort auch lange Vorsitzender. „In der Kirchengemeinde ist er nicht mehr weg zudenken und ist auch als Mensch ein besonderes Vorbild“, erklärt Grosche. Hildegard Köster ist ebenfalls in vielen ehrenamtlich Bereichen aktiv, wobei ihr in der „Leisten’schen“ Stiftung besonders die Kindergärten ans Herz gewachsen sind.

Sie alle haben sich neben dem besonderen Einsatz in den Vereinen natürlich ganz besonders in den Dienst am nächsten gestellt. Für sie steht das Ehrenamt an oberster Stelle, und dafür kann man, so Grosche, „nicht genug Dank und Anerkennung bekommen“. (Von Tobias Herrmann, schmallenberg@sauerlandkurier.de)

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