Escape Room in der Natur

Raubüberfall am Schlossberg in Küstelberg

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Präsentiert ihre Idee in Küstelberg: Cil Stutz

Küstelberg - Auf den Spuren alter Handesleute wandeln, die 1858 auf dem Weg von Köln nach Leipzig in Küstelberg Station machten, um ihre Pferde zu verkaufen, jedoch einem Verbrechen zum Opfer fielen: Das können alle neugierigen Spieleliebhaber in Küstelberg. Im ersten Outdoor- Escaperoom, der am 8. August seine Pforten im Skigebiet am Schlossberg öffnete, tauchen die Teams direkt zu Beginn in Küstelbergs spannende Geschichte ein – und werden gemeinsam mit Ketten im Räuberzelt an einen runden Tisch gefesselt.

Ab dann heißt es logisch Denken, Agieren und Zusammenhalten, denn die Zeit rennt. Nur noch eine Stunde zu leben, die Sanduhr läuft. Das hatten die habgierigen Wegelagerer an der alten Heidestraße den Pferdeverkäufern nach dem Überfall angedroht. Doch es gibt ein Entrinnen, eine Chance dem Tode zu entkommen. Aber nur, wenn alle zusammen durch geschicktes Kombinieren sowohl die Schlüssel zu ihren Handschellen finden als auch den Freibrief erlangen, der die Flucht aus der misslichen Lage ermöglicht. „Das klingt nicht nur spannend, das ist es auch. Die Teilnehmer müssen unbedingt strategisch zusammenarbeiten, allen Hinweisen nachgehen und sie richtig deuten. Das ist ein Wettlauf mit der Zeit, den es zu gewinnen gilt“, so Cil Stutz, die ihre Idee für den Outdoor-Escaperoom aus den Niederlanden mitbrachte, in eigener Regie umsetzte und zwar ausschließlich mit Naturmaterialien und wiederverwertbaren Gegenständen wie einem alten Weinfass. In freier Natur gilt es gemeinsam nach Lösungen zu suchen, um die Flucht möglich zu machen. 

Zweiter Parcours ist geplant

Insgesamt 13 Stationen wie der Tisch zu Anfang der Geschichte, der Heuwagen mit Thomas, die Kutsche, der Koffer oder das Grab mit dem Tunnel gilt es erfolgreich in Teamarbeit zu meistern, jedem noch so versteckten Fingerzeig nachzugehen, um den Weg in die Freiheit zu finden.

„Manche Menschen machen das anders als ursprünglich gedacht. Sie lösen das Rätsel in einer ganz anderen Reihenfolge. Aber wie man so schön sagt: Viele Wege führen nach Rom und somit ans Ziel“, berichtete Cil Stutz. Für ihr Natur-Abenteuer in freier Wildbahn plant die Holländerin bereits einen zweiten Parcours für das kommende Jahr, der mit Schnee und Skifahren zutun haben soll. Mehr verrate sie aber nicht, erklärte sie mit einem Schmunzeln. „Da wir bereits seit vielen Jahren Outdoorevents am Schlossberg anbieten, passte die Konzeption eines Outdoorescapes hervorragend zu unserem bisherigen Portfolio“, sind auch Heike Kunz und Ludger Korte vom Schlossberg begeistert.

Alle Infos:www.outdoorescape-winterberg.de

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