Tradition und Moderne

„Gelobtes Fest 2020“ in Medebach in besonderem Format

Am „Gelobten Fest 2020“ verbanden die Stadt Medebach und die Kirchengemeinde St. Peter und Paul in diesem Jahr Tradition und Moderne.
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Am „Gelobten Fest 2020“ verbanden die Stadt Medebach und die Kirchengemeinde St. Peter und Paul in diesem Jahr Tradition und Moderne.

Medebach - Am „Gelobten Fest 2020“ verbanden die Stadt Medebach und die Kirchengemeinde St. Peter und Paul in diesem Jahr Tradition und Moderne zu einer Einheit. Die Gestaltung der Feierlichkeiten am diesjährigen Festtag, der von den Vorfahren im Jahr 1636 gelobt wurde, erhielt in diesem Jahr ein ganz besonderes Format.

Vor Beginn des Festes wies der Hauptzelebrant, Pfarrer Dr. Achim Funder, die Teilnehmer sehr besonnen auf die neuen Abläufe hin, die traditionell sehr würdig und ehrfurchtsvoll bestehen aus der Feier des Hochamtes, der Prozession und dem Abschluss in der Pfarrkirche.

Eine professionelle Live-Übertragung des Festgottesdienstes auf dem der Pfarrkirche vorgelagerten Marktplatz stellte sicher, dass insgesamt mehr als 500 Teilnehmer dem öffentlichen Bekenntnis der Medebacher Bürgerschaft aus dem 30-jährigen Krieg beiwohnen konnten. Die Zelebration des Festgottesdienstes im festlich geschmückten Chorraum der Pfarrkirche gestalteten neben dem Hauptzelebranten, Dechant Bernd Conze aus Korbach, Vikar Raphael Steden, Vikar Jijo Pidiyath und Pastor Norbert Abeler mit.

Bei gutem Wetter feierten die Gläubigen die Heilige Messe dank moderner Hi-Tech, übertragen mit nachgeführten Videokameras und bei hochwertiger Tonqualität auf dem Marktplatz mit. Diese ereignisnahe Übertragung stellte die Firma Sounds Showtechnik, Medebach zur Verfügung.

Im Hochamt verlas der Bürgermeister der Stadt Medebach, Thomas Grosche, den Kerngedanken der Festbotschaft dieses Gedenktages, der im Gelübte vom 31. Oktober 1636 verschriftlicht ist. Priester Raphael Steden aus der Heimatgemeinde Hallenberg-Hesborn hielt eine am Alltag der Menschen orientierte Festpredigt, die Jung und Alt in gleicher Weise ansprach. Er brachte zeitgemäße Gedanken zum Glauben auf den Punkt. Moderne und internationale Lieder im Gottesdienst, von Vorsängerin und Vorsängern intoniert, machten die Feier zu einem herausragenden und mitreißenden Ereignis.

In diesen schwierigen Zeiten für Veranstaltungen ist die gelobte Feierlichkeit, die von der Stadt Medebach und der Kirche professionell organisiert wurde, gelungen. Die räumlichen Voraussetzungen um die Pfarrkirche St. Peter und Paul Medebach, die im Volksmund auch „Dom des Sauerlandes“ genannt wird, machen diese weiträumigen Veranstaltungen mit vielen Teilnehmern auf Abstand gehalten möglich.

Sicherlich wären mit der Umsetzung des Gelübtes in diesen herausfordernden Zeiten auch die Gründerväter „Hermannus Schmidt p.t Consul und Hermannus Volmershausen Pastor, die Bürgermeister Grosche als Unterzeichner des Gelübtes erwähnt hat, stolz auf dieses Bekenntnis der Bürgerschaft von Medebach und Hillershausen.

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