Vorstoß bei L 740-Baustopp – Anfrage an Landesregierung

„Gravierender Standortnachteil“

Machten sich vor Ort ein Bild von der Situation: Thomas Grosche, Thorsten Schick und Matthias Kerkhoff (v.l.).

Der vorläufig auf Eis gelegte Ausbau der L 740 vom Ortsausgang Medebach bis zum Gewerbegebiet Holtischer Weg bleibt ein Aufregerthema.

Nachdem der Rat bereits Ende Januar in seiner Sitzung über eine Resolution beraten und Bürgermeister Thomas Grosche deutlich gemacht hatte, dass man dieses Vorgehen nicht ohne Weiteres akzeptieren werde, kommt nun weitere Bewegung in die Sache.

Im Zusammenhang mit der von der rot-grünen Landesregierung gestrichenen Sanierung der L 740 in Medebach hat sich der Iserlohner Landtagsabgeordnete Thorsten Schick (CDU), der Mitglied des Verkehrsausschusses ist, vor Ort ein Bild von der Situation an der L 740 gemacht. Auf Einladung von Bürgermeister Grosche und seines Landtagskollegen Matthias Kerkhoff besuchte Thorsten Schick Medebach und war schockiert über den Zustand der Landstraße, die das Gewerbegebiet Holtischer Weg anbindet. „An dieser Stelle wird wieder einmal deutlich, dass die rot-grüne Landesregierung den ländlichen Raum links liegen lässt.“ Der Zustand der Straße sei dermaßen schlecht, dass sogar von einer Gefährdung für die Verkehrsteilnehmer gesprochen werden könne.

Matthias Kerkhoff wies daraufhin, dass mit der Sanierung der L 740 auch die Verbesserung der Breitbandversorgung zusammenhinge, auf die die Unternehmen vor Ort dringend angewiesen seien. „Es ist nicht hinnehmbar, dass hier sehenden Auges die wirtschaftliche Entwicklung in Medebach gefährdet wird. Ich habe die Landesregierung in zwei kleinen Anfragen zu diesem Themenkomplex befragt und bin auf deren Antworten gespannt.“

Hierbei legt Kerkhoff den Fokus vor allem auf die über 600 betroffenen Arbeitnehmer und Unternehmen in Medebach und wirft beispielsweise konkret die Frage auf, wie die Landesregierung diesen „gravierenden Standortnachteil“ kompensieren wolle. Auch die Fragen, wie die Landesregierung den Zustand der Straße generell einschätze sowie wann Landesverkehrsminister Groschek sich vor Ort ein Bild von der Situation machen wolle, geht der CDU-Landtagsabgeordnete nach.

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