Historische Verbindung

Bürgermeister Thomas Grosche, Ortsvorsteher Ernst Welticke und Heinrich Nolte (v.l.) eröffnen den Radweg mit der Durchtrennung des roten Bandes. Foto: Ulrich Brings

Auf den Spuren des "Feurigen Elias" können Gäste fortan von Deifeld nach Wissinghausen wandeln: Denn am vergangenen Sonntag wurde bei sommerlichem Wetter der neue Verbindungs- und Radweg auf der alten Kleinbahntrasse von Deifeld nach Wissinghausen offiziell im Beisein zahlreicher Bürger eingeweiht.

Zunächst gab es anschauliche Informationen und interessante Hintergrundgeschichten rund um die Kleinbahn mit Diashow und Filmmaterial in der Kapelle in Wissinghausen. Die Besucher erfuhren hier unter anderem, dass nach nur siebenmonatiger Bauzeit die Strecke Steinhelle-Niedersfeld am 1. Mai 1902 eröffnet wurde, ein Jahr später konnte die Kleinbahn zwischen Medebach und Steinhelle verkehren. Der letzte Triebwagen wiederum fuhr rund 50 Jahre später, am 23. Juni 1953.

Nach diesem informativen Vortrag wanderten die Teilnehmer zu dem neuen Weg, um die endgültige Eröffnung vorzunehmen. "Hier werden zwei Orte noch fester miteinander verbunden, die gemeinsam viel machen", so Medebachs Bürgermeister Thomas Grosche. Besonders wichtig ist dieser neue Weg auch für die Kinder. Können sie doch jetzt gefahrlos zu Freunden und Verwandten gehen oder fahren.

Dank galt dem ehemaligen Bürgermeister Heinrich Nolte, unter dessen Regie das Projekt ins Leben gerufen wurde, den Personen vor Ort für ihren Einsatz, hier besonders Ortsvorsteher Ernst Welticke, den Grundstückseigentümern, den Geldgebern, Land, Stadt und Touristik, sowie den ausführenden Firmen.

Mit dem obligatorischen Durchschneiden des Bandes wurde dann der Weg von Thomas Grosche, Ernst Welticke und Heinrich Nolte freigegeben. Ein Markierungsstein weist auf die offizielle Einweihung hin. Anschließend setzte sich die Wanderung fort zum Deifelder Sportplatz, wo zum Oktoberfest eingeladen war.

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