Viele Projekte im Medebacher Ortsteil

Historisches Ereignis: Junge Feuerwehrfrau bei der Löschgruppe Berge

Beförderungen und Ehrungen standen unter anderem bei der Löschgruppe Berge auf der Tagesordnung.

Berge. In der Generalversammlung der Löschgruppe Berge, die zahlreiche Feuerwehrkameraden besuchten, begrüßte Löschgruppenführer Thomas Schmidt kürzlich den Stadtbrandinspektor der Stadt Medebach Herbert Kordes, Ratsmitglied Josef Mütze und Ortsvorsteher und Vorstandsmitglied Albert Strackerjan.

Auch im vergangenen Jahr führte die Löschgruppe zahlreiche Tätigkeiten aus und nahm an Übungen des Löschzuges Süd teil. Dieser besteht aus den Löschgruppen Medelon, Dreislar und Berge und hat sich mittlerweile zu einer festen Größe etabliert. Löschgruppenführer Thomas Schmidt berichtete vom aktuellen Planungsstand zum Neubau der Feuerwehrfahrzeughalle mit angegliedertem Dorfgemeinschaftsraum. Die Planungen würden weiter konkretisiert und verfeinernert. 

Brandschutzbedarfsplan greift ab sofort

Herbert Kordes stellte den Brandschutzbedarfsplan vor, der einstimmig im Rat beschlossen wurde. Dieser greift mit sofortiger Wirkung und ist bis zum Jahr 2021 zu erfüllen. Alina Werka wurde aufgrund der erfolgreich bestandenen Truppmann-1-Ausbildung zur Feuerwehrfrau befördert. Dies stellt in der Geschichte der Löschgruppe Berge ein historisches Ereignis dar. 

Erstmals hat die Löschgruppe eine Feuerwehrfrau in ihren Reihen, die mit ihren 16 Jahren schon den ersten Teil der Modulgrundausbildung absolviert hat. Vorher war dieses erst ab dem 18. Lebensjahr möglich. Diese Beförderung ist aber nur möglich, weil die Feuerwehren der Stadt Medebach an einem Pilotprojekt teilnehmen (wir berichteten). 

Gemeinsame Projekte

Dirk Weddemann wurde für 25 Jahre aktive Mitgliedschaft in der Löschgruppe das Feuerwehrehrenzeichen in Silber überreicht. Als neuer Sicherheitsbeauftragter der Löschgruppe wurde Pascal Lichte gewählt. Er löste Michael Sengen ab, der aus beruflichen Gründen zurückgetreten ist. Löschgruppenführer Thomas Schmidt lobte die gute Arbeit aller Feuerwehrkameraden und bedankte sich für das große Engagement. Gleichzeitig betonte er aber, dass das Neubauprojekt der Fahrzeughalle und des Dorfgemeinschaftsraumes nur gemeinsam zu schaffen sei.

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