Referinghäuser gehen Grenzen ab

Jubiläums-Schnade ein voller Erfolg

Die Schnadegänger aus Referinghausen am Jubiläums-Fotorahmen.

Referinghausen - Im Jubiläumsjahr 750 Jahre Referinghausen machten sich viele Wanderfreunde am vergangenen Sonntag auf den Weg, die Grenzen des „Klein, aber oho“-Dorfes zu begehen. Sogar Freunde aus Dortmund und aus Gelsenkirchen waren mit dabei. Alle Altergruppen waren vertreten, der älteste Wanderer zählte stolze 81 Lenze und der Jüngste hatte knapp acht Jahre auf dem Buckel.

Es war der insgesamt elfte Schnadegang seit Wiederaufnahme in den 1980er-Jahren. Referinghausen ist nach eigenen Angaben das einzige Dorf der Stadt Medebach, das regelmäßig die Schnade geht. Zwei Mal wurde bei Sonnenschein Rast gemacht. Ein rollendes Serviceteam sorgte für die Stärkung der Schnadegänger. Auf der ersten Rast an der Grenze zu Titmaringhausen begrüßte der dortige Ortsvorsteher Franz Imöhl die Grenzgänger. An der höchstgelegenen Stelle der Gemarkung Referinghausen, dem 774 Meter hohen Kahlen Pön, empfing eine Abordnung aus Düdinghausen mit ihrem Ortsvorsteher Ferdinand Asmuth an ihrer Spitze die Schnadegänger. Beide Nachbar-Ortsvorsteher betonten in ihrer Ansprache das gute Miteinander zu den Einwohnern von Referinghausen. Beim Stutzäsen gab sich unter anderem der amtierende Schützenkönig Heiko Figge die Ehre. Der Schnadegang endete am neu renovierten Sportheim. Dort genossen die Wanderer Kartoffeln und Würstchen aus dem Feuer. Außerdem hatten Jung und Alt die Möglichkeit, „Bouncer-Ball“ zu spielen und zu kickern. Dieses Angebot wurde rege genutzt.

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare