Dörfliches Nahwärmekonzept für Dreislar angedacht

Kostenfreie Vorstudie

Bei einer gut besuchten Bürgerversammlung in Dreislar gleich zu Anfang des neuen Jahres informierte Detlev Finke über die Chancen einer kostenfreien Vorstudie zu einem dörflichen Nahwärmekonzept.

Im Rahmen der Dorfentwicklungsarbeit befasste sich die Dorfgemeinschaft erneut mit dem Thema Energie. Steigende Heizkosten- und Strompreise gehen laut den Verantwortlichen alle an – aus diesem Grund möchten die Dreislarer gemeinsam eine mögliche Alternative untersuchen. Im Rahmen einer Projektarbeit bietet Detlev Finke mit einem überregionalen Projektteam eine kostenfreie Vorstudie zu einem Nahwärmekonzept an. Bei einer Nahwärmeversorgung können die Haushalte über eine Wärmeleitung mit Heiz- und Warmwasserenergie versorgt werden. Als Wärmequelle bietet sich für Dreislar vor allem ein kleines Heizwerk mit Holzhackschnitzelfeuerung an.

Aber auch weitere Wärmeträger sollen im Rahmen der Studie untersucht werden. Für die Erfassung, Berechnung und Prüfung der technischen Machbarkeit des geplanten Konzeptes entstehen für die Bürger keinerlei Kosten. Um die Studie erstellen zu können, ist es zunächst notwendig, von den Haushalten konkrete Daten wie Alter der Heizungsanlagen, Verbrauch oder Angaben zur Warmwasserversorgung abzufragen. Eine verlässliche Vorplanung für ein Nahwärmenetz sowie eine Kosten-Nutzenrechnung ist nur möglich, wenn möglichst viele Angaben vorliegen.

Für die Ermittlung der Daten wurde daher am Wochenende ein Fragebogen an alle Haushalte verteilt. Hilfe bei der Datenerfassung bieten Ortsvorsteher Dieter Vogt und Stadtvertreter Johannes Rabe an. Möglichst viele Fragebögen der Dorfbewohner sollen bis 12. Januar beim Ortsvorsteher abgegeben werden.

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