Kulturring Medebach eröffnet die Saison

Elisabeth Brauß demonstriert in Medebach ihre besondere Begabung am Klavier.

Medebach - Das Eröffnungskonzert des Kulturringes Medebach stellt eine junge, aber bereits außerordentlich erfolgreiche Künstlerin am Klavier vor.

Elisabeth Brauß erhielt ihre pianistische Ausbildung bei Dr. Elena Levit und Prof. Bernd Goetze an der Hochschule für Musik Hannover und konnte sich mit ihren 25 Jahren bereits wichtige Preise und Auszeichnungen erspielen, die ihre besondere Begabung demonstrieren. Die Gelegenheit sie zu hören bietet sich nun im Rahmen des Konzertes des Kulturringes Medebach am 11. Januar. Im Programm stellt Elisabeth Brauß die Sonate D-Dur KV 311von W. A. Mozart, eine der heitersten aus Mozarts Feder vor. 

Aus dem Klavierzyklus ‚Jahreszeiten‘ von P. I. Tschaikowsky op. 37a bringt die Interpretin den Januar (Am Kamin) und den August (Die Ernte) zu Gehör. Mit den 4 Scarlatti-Sonaten: K 492 D-Dur, K 280 E-Dur, K 386 f-Moll und K56 c-Moll wird das Konzert fortgeführt. Eines der leidenschaflichsten Dramen, die je für das Klavier komponiert wurden, beendet das Konzert. Elisabeth Brauß interpretiert die Sonate Nr.23 in f-moll op.57 von L.v.Beethoven, die den Beinamen ‚Appassionata‘ trägt. „Wer dieses Allegro ganz so, wie es gespielt werden soll, vortragen kann, verdient wahrhaftig Respekt als Klavierspieler“ (aus Villa Musika Eheinland Pfalz).

Elisabeth Brauß, 1995 geboren, gilt als eine der herausragenden Musikerinnen ihrer Generation. Sie gastiert international regelmäßig unter anderem in der Elbphilharmonie Hamburg, am Mariinksy Theater in St. Petersburg, in der Tonhalle Zürich, im Barbican Centre in London, am Konzerthaus Berlin, beim Heidelberger Frühling oder beim Schleswig-Holstein Musik Festival und den Festspielen Mecklenburg-Vorpommern. Als Solistin konzertiert sie mit Orchestern wie dem hr-Sinfonieorchester, dem BBC Scottish Symphony Orchestra, der Deutschen Kammerphilharmonie Bremen, der NDR Radiophilharmonie Hannover, den Dortmunder Symphonikern und den Bochumern Symphonikern. Neben ersten Preisen beim internationalen Steinway-Wettbewerb in Hamburg und beim internationalen Grotrian-Steinweg-Klavierwettbewerb in Braunschweig wurde ihr 2012 der Förderpreis des Prätorius Musikpreises Niedersachsen zugesprochen. 

Anmeldung bis zum 10. Januar

Im August 2013 gewann sie beim TONALi Grand Prix in Hamburg den Haupt- und den Publikumspreis. 2015 gewann sie den ersten Preis bei dem Wettbewerb „Ton und Erklärung“ in Frankfurt, im Oktober 2016 gewann sie den Kissinger KlavierOlymp in Bad Kissingen. Im Mai 2017 erschien ihre Debut-CD mit Werken von Beethoven, Prokofiev, Chopin und Denhoff bei OehmsClassics, die unter anderem mit einem „Editor’s choice“ des englischen Grammophon-Magazins ausgezeichnet wurde. Für die Saisons 2018/2019 und 2019/2020 wurde sie als eine von sechs Musikern für das BBC New Generation Artist Scheme ausgewählt. 

Für die Saison 2013/2014 war Elisabeth Brauß Stipendiatin der Mozart Gesellschaft Dortmund, 2014 erhielt sie ein Stipendium der Hans und Eugenia Jütting-Stiftung und ist seit 2014 außerdem Stipendiatin der Studienstiftung des Deutschen Volkes. Im Alter von sechs Jahren begann sie Ihre Ausbildung in der Klavierklasse von Dr. Elena Levit, von 2007 bis 2010 war sie Studentin am Institut zur Frühförderung musikalisch Hochbegabter der Hochschule für Musik, Theater und Medien Hannover.

Infos zum Konzert 

- Eintrittspreise: Erwachsene 20 Euro, Jugendliche und Studenten 14 Euro. 

- Verbindliche Anmeldung bis Freitag, 10. Januar, bei der Touristikgesellschaft Medebach, Marktplatz 1, Tel. 02982/9218610 

- Die Karten werden an der Abendkasse hinterlegt und sind dort zu bezahlen. 

- Restkarten an der Abendkasse. 

- Der Kulturring bittet die reservierten Karten bis 19 Uhr abzuholen.

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare