Projekte aus Dreislar und Referinghausen ausgezeichnet

Gleich zwei Gewinner bei Klimaschutzpreis in Medebach

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Bürgermeister Thomas Grosche (links) und Markus Ebert, RWE Kommunalbetreuung Arnsberg (rechts), gratulieren den Klimaschutz-Preisträgern 2015.

Dreislar. Im Rahmen der letzten Sitzung der Stadtvertretung in diesem Jahr ehrten Bürgermeister Thomas Grosche und Markus Ebert von der RWE-Kommunalbetreuung gleich zwei Preisträger.

Markus Ebert freute sich, wieder vor Ort zu sein und dankte der Jury für die gute Wahl: „Menschen engagieren sich für Menschen und die Gewinner sind die Dorfgemeinschaften.“ Thomas Grosche gab eine kurze Zusammenfassung der Projekte in Oberschledorn und Referinghausen, die mit hohem ehrenamtlichen Engagement umgesetzt wurden. In Oberschledorn verwirklichte „Oberschledorn-Aktiv e.V.“ in einem leerstehenden Haus in der Dorfmitte das Projekt KUMA. Trotz beträchtlichen finanziellen Einsatzes ließen die Aktiven den Klimaschutz nicht zu kurz kommen und legten auf die Einhaltung der aktuellen Vorgaben zur Wärmedämmung wert.

„Gelder gehen direkt in die Orte“

 In Referinghausen gab es gleich zwei Projekte, die der Jury eine Auszeichnung wert war. Zum einen legten die Bürger die zugewucherte „Wilde Aar“ frei, stellten Zugänge zum Wasser her, ließen eine begehbare Insel entstehen und steigerten damit die Aufenthaltsqualität. Zum anderen machte sich Referinghausen Gedanken zum Thema Energie. Im Rahmen „Dorf ist Energie(klug)“ gab es mehrere Veranstaltungen. Dieter Krevet, Vorsitzender Oberschledorn-Aktiv e.V., und Referinghausens Ortsvorsteher Reinhard Figgen nahmen die Glückwünsche, eine Urkunde und jeweils ein Preisgeld von 500 Euro in Empfang. Thomas Grosche freute sich: „Die von der RWE zur Verfügung gestellten Gelder gehen direkt in die Orte, um den ehrenamtlich Tätigen nicht nur Dankesworte zu geben.“

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