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Jugendliche können ihre ausdrucksstärksten Fotografien einreichen

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Teil der Jugendkunstgalerie „FreeStyle NRW“ können junge Fotokünstler werden.
Teil der Jugendkunstgalerie „FreeStyle NRW“ können junge Fotokünstler werden. © Privat

Junge Menschen bis 25 Jahre sind eingeladen, bis Freitag, 25. Februar, ihre Fotografien als Kunstwerke einzureichen und damit Teil der Jugendkunstgalerie „FreeStyle NRW“ zu werden, teilt die Stadt Medebach mit.

Medebach - Ermöglicht wird das mehrfach ausgezeichnete Regionale-Projekt des Schmallenberger Vereins Ensible durch die Förderung des Ministeriums für Kinder, Familien, Flüchtlinge und Integration des Landes Nordrhein-Westfalen. Zuvor hatten sich dazu insgesamt sieben Sauerländer Städte, Bad Berleburg, Bestwig, Brilon, Hallenberg, Medebach, Olsberg und Winterberg, als Jugendkulturverbund „Youth & Arts“ zusammengeschlossen, um sich gemeinsam mit dem Ensible e.V. für die Förderung der jungen Menschen in der Region einzusetzen – mit Erfolg.

Mehr als 670 Werke wurden bei der letzten Edition des Kunstprojektes im Jahr 2021 eingereicht, über 300 Jugendliche aus der Region lernten in Fotografie-Workshops gemeinsam mit professionellen Fotografen, was ein fotografisches Kunstwerk ausmacht.

Die Nachwuchs-Künstler erhalten dabei auch wertvolle Feedbacks von den Profis zu ihren selbstgemachten Bildern und lernen so, wie sie sich selbst mit dem Smartphone künstlerisch ausdrücken können. Zusätzlich zur dieser Qualifizierung der jungen Menschen über die auch in diesem Jahr geplanten Fotografie-Workshops in den Jugendeinrichtungen und Schulen der beteiligten Städte, haben sich die Bürgermeister aus den Verbundstädten als besonderes Highlight auch für eine ganze Reihe an Preisen für die Jugendlichen stark gemacht: „Wir haben die junge Kunst in unserer Region im Fokus. Allerdings geht es uns mit den Preisen nicht darum, dem Projekt einen Wettbewerbs-Charakter zu geben, sondern es ist unser Wunsch, dass möglichst viele Teilnehmenden am Projekt mit einer Wertschätzung für ihre künstlerischen Werke belohnt werden“, sind sich die Bürgermeister des Verbunds mit der Projektkoordinatorin vom Ensible e.V., Dorothea Hudaszek, einig. „Zu gewinnen gibt es daher neben der Ausstellung der eigenen Werke viele schöne, wohl aber kleine Preise“, so das Credo.

Unter allen Einreichungen haben die teilnehmenden Jugendlichen somit in diesem Jahr die Möglichkeit, einen von insgesamt über 120 Preisen zu gewinnen: Neben einer Foto-Kamera im Wert von 500 Euro erwarten sie 25 Kinogutscheine im Wert von 20 Euro und gleich 100 Gutscheine für die Eiscafés der Region. Damit haben die Bürgermeister mit dem Kunstprojekt nun auch Sachpreise im Gesamtwert von 1.500 Euro für die Jugendlichen auf den Weg gebracht. Außerdem werden 60 der eingereichten Werke im Großformat gedruckt und auf die Reise durch die Schaufenster der beteiligten Innenstädte geschickt.

Gesamtauswahl online zu sehen

Eine Gesamtauswahl aller von der regionalen Jury begutachteten Bilder wird zudem als Online- Galerie zu sehen sein. So werden auf den Webseiten der Partnerstädte und Partnerschulen „digitale Kunstfenster“ installiert, um die eingereichten Werke an möglichst vielen Stellen sichtbar zu machen. „Der Gedanke, dass mein Bild in einer Ausstellung hängen könnte, macht mir total Lust, mehr zu fotografieren. Ich bin ständig auf der Suche nach neuen Motiven und laufe mit offeneren Augen durch die Welt“, berichtet dazu eine Teilnehmerin der Jugendkunstgalerie 2022, die ihre Bilder bereits hochgeladen hat. „Es ist uns ein großes Anliegen, lebendige Jugendkultur bei uns im Sauerland aktiv zu fördern. Daher freut es uns sehr, wenn junge Menschen vor Ort die Chance ergreifen, ihr Umfeld aktiv mitzugestalten“, ist sich Thomas Grosche, Bürgermeister der Stadt Medebach und kommunaler Sprecher des Verbunds „Youth and Arts“, mit all seinen Bürgermeisterkollegen im Verbund einig.

„Die aktive Unterstützung und Einbindung der jeweiligen Stadtspitzen wie sie bei ‘Youth and Arts’ gelebt wird, ist nicht selbstverständlich und zeigt den Jugendlichen in diesem Projekt wie wichtig sie und ihre Anliegen sind“, hebt NRW-Familienminister Dr. Joachim Stamp in einer persönlichen Stellungnahme zum Projekt hervor. „Ich bedanke mich an dieser Stelle bei allen teilnehmenden Kommunen und auch bei den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern des Vereins Ensible e.V. für das Engagement und die Arbeit im Projekt – machen Sie weiter so“, gibt der Minister allen Beteiligten mit auf den Weg.

Wer nun eigene Fotografien im Rahmen des aktuellen Projektes einreichen möchte, findet die Möglichkeit dazu unter dein.freestyle.nrw. Die Wahl der Motive ist – wie der Name des Projektes bereits sagt – frei.

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