Das Goldene Kronenkreuz

Medebacher Heinrich Nolte erhält Auszeichnung der Diakonie

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Christian Korte, Vorstand der Diakonie Ruhr-Hellweg, überreichte Heinrich Nolte kürzlich in Medebach das Goldene Kronenkreuz.

Medebach. Heinrich Nolte, der Ehren-Bürgermeister von Medebach, hat das Goldene Kronenkreuz der Diakonie bekommen.

Diakoniepfarrer Peter Sinn predigte in der Evangelischen Kirche über die Güte Gottes. Sie zeige sich darin, dass Gott das Leben Einzelner vom Bösen zum Guten wende, damit viele Menschen versorgt werden und leben können. Dafür stehe das biblische Familiendrama von Josef und seinen Geschwistern. Die biblische Geschichte bot den passenden Hintergrund für die Verleihung des Goldenen Kronenkreuzes an Heinrich Nolte, ehemaliger Bürgermeister der Hansestadt Medebach, Vorsitzender der örtlichen Bürgerhilfe, aktives Mitglied der Flüchtlingshilfe und als Mitglied des Kuratoriums der Leisten’schen Stiftung tätig im Bereich Altenhilfe und Kindergarten. Sinn zitierte eine Nachricht, die Nolte von einem Geflüchteten bekommen hat: „Danke schön. Gott hat uns mit Ihnen kennengelernt. Dank Ihrer und Gottes Hilfe sind wir wieder in Medebach.“

Hilfe, die zur Selbsthilfe führt 

Noltes Schwiegertochter und seine Enkelin erlebten mit, wie in der gut besuchten Kirche Christian Korte, Vorstand der Diakonie Ruhr-Hellweg, dankbare Worte für das vielfältige diakonische Engagement Noltes fand. Auf dem Weg vom Münster- ins Sauerland habe er an der Ruhrquelle Halt gemacht. Sie sah er als Bild für das, was im Gottesdienst passiert. „Zur Quelle kommen, die Gott für uns ist“, und aus der Gott uns Kraft zum Handeln gebe, „das Gottes Liebe zu den Menschen zum Ausdruck bringt.“ 

Gerade im Tun, führte er an, fänden die Menschen überkonfessionell zu einander. Der Katholik Heinrich Nolte zeige durch sein Handeln, „für welche Werte wir einstehen wollen: Mitmenschlichkeit, Offenheit und Hilfe, die zur Selbsthilfe führt.“ Das an Nolte übergebene Kronenkreuz solle ausstrahlen, solle Menschen ermutigen, sich trotz manchmal überwältigender Not zu engagieren. 

So wie Nolte es macht, der Dinge vorantreibe, wenn es nötig ist und andere Menschen begeistern können. Den Gottesdienst leitete der Ortspfarrer Uwe Steinmann. Er und Kimberly Schröder entfalteten die Botschaft des Gottesdienstes mit einfühlsamen Liedvorträgen. Anschließend gratulierten dem Geehrten Elisabeth Patzsch, die neue Beauftragte des Kirchenkreises Arnsberg für ehrenamtliche Flüchtlingsarbeit, Medebacher Bürger und die versammelte Gemeinde. Sie feierten das Ereignis bei einem Empfang im Gemeindehaus.

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