"Ideale Voraussetzung für Großevent"

Medebacher Schützen bewerben sich für Ausrichtung des Bundesschützenfestes 2019

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Im Rahmen einer Besichtigung des möglichen Festgeländes erörterten Landrat Dr. Karl Schneider, Bürgermeister Thomas Grosche und Bundesoberst Martin Tillmann mit Vertretern der zuständigen Behörden die Ausführbarkeit des Bundesschützenfestes in Medebach.

Medebach. Mit großer Mehrheit stimmte der Vorstand der St. Sebastianus Schützenbruderschaft Medebach auf ihrer zurückliegenden Sitzung für eine Bewerbung um die Ausrichtung des nächsten Bundesschützenfest des Sauerländer Schützenbunds.

Somit freut sich Bundesoberst Martin Tillmann, dass das für den 13. bis 15. September 2019 vorgesehene Fest im gewohnten Rahmen stattfinden kann. Anfang Juni diesen Jahres musste die St. Andreas Schützenbruderschaft Velmede-Bestwig ihre Bewerbung für die Ausrichtung des Bundesschützenfestes aufgrund von Schwierigkeiten bei der Genehmigung des Festgeländes zurückgeben. Die St. Sebastianus Schützenbruderschaft Medebach wird nun als Ausrichter einspringen und hat ihre Bewerbung der Bundesgeschäftsstelle übermittelt. 

Erfahrung mit Großveranstaltungen

Mit Großveranstaltungen dieser Art haben die die Medebacher Schützen bereits Erfahrungen gesammelt. So richteten sie bereits im Jahre 1986 dieses Fest für die Schützen im Sauerland aus. Ebenfalls waren sie 1994 Ausrichter und Gastgeber des Europäischen Schützentreffens der EGS. Nach 1957 und 1972 findet vom 8. bis 10. September dieses Jahres zum dritten Mal das Kreisschützenfest des KSB Brilon auf dem Medebacher Festgelände statt. 

Um die Ausführbarkeit des Bundesschützenfestes, zu dem alleine am Festsonntag um die 11.000 Schützenbrüder und Musiker erwartet werden, abzuklären, hatte Josef Schreiber, Erster Vorsitzender der Schützenbruderschaft Medebach, den zuständigen Landrat Dr. Karl Schneider, den Medebacher Bürgermeister Thomas Grosche sowie Vertreter der zuständigen Behörden und Rettungsdienste in Medebach zu einen Vororttermin eingeladen. Hierbei ging es darum, das gut 50.000 Quadratmeter große Festgelände auf mögliche Risiken zu beurteilen. Weiter wurden Möglichkeiten der Rettungs- und Fluchtwege sowie die An- und Abreisemöglichkeiten der Schützen und Gäste diskutiert. 

"Gemeinsam für das Fest einsetzen"

Bundesgeschäftsführer Wolfram Schmitz zog ein positives Fazit dieser Gesprächsrunde und sieht in Medebach ideale Voraussetzung für die Ausrichtung des Bundesschützenfestes des Sauerländer Schützenbundes. Nach Zustimmung des Bundesvorstandes kann der Vertrag zur Ausführung des Bundesschützenfestes mit Medebach unterzeichnet werden. Landrat Dr. Schneider bot auch von Seiten der Politik die notwendige Unterstützung an. „Wir müssen uns gemeinsam dafür einsetzen, dass trotz der gestiegenen Sicherheitsauflagen weiterhin Großveranstaltungen dieser Art im Sauerland stattfinden können.“ So sein Aufruf.

Dem Sauerländer Schützenbund sind insgesamt 345 Schützenbruderschaften, Schützenvereine und Schützengesellschaften angeschlossen und er besteht aus den Kreisschützenbünden Arnsberg, Brilon, Meschede, Iserlohn, Lippstadt, Olpe und Soest. Insgesamt sind heute mehr als 170.000 Vereinsmitglieder im SSB organisiert.

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