Moderne Archivierung

Nachlässe, Zeitungsausschnitte und vieles mehr sind in den freigewordenen Räumen des Museumsgebäudes untergebracht.

Nach dem Umzug der Stadtverwaltung in das neue Rathaus sind im Museumsgebäude, das bisher auch teilweise von der Stadtverwaltung belegt wurde, drei Räume frei geworden. Zwei dieser Räume sollen für die Erweiterung des Museums genutzt werden. Diese wurden jetzt gemeinsam von Stadt und Heimat- und Geschichtsverein (HGV) renoviert.

In dem noch freien Raum wurde jetzt die Erweiterung des Stadtarchivs vorgenommen. Das Material für die Regale wurde von der Stadt bezahlt, während Mitglieder des HGV die handwerklichen Arbeiten fachmännisch ausführten.

Untergebracht werden zusätzlich im Archiv: Nachlässe, die dem HGV übergeben wurden von Professorin Anette Pöllmann, Wolfgang Klopmeier, Anton Trippe und Clemens Müller. Gerhard Schnellen hat von 1973 bis 2012 alle Ausschnitte über Medebach und Umgebung aus folgenden Zeitungen gesammelt und aufbewahrt: Westfalenpost, Ederkurier, Sauerlandkurier, Medebacher Anzeiger, Medebach Aktuell und Astenkurier. Von Ferdinand Rohleder, der von 1955 bis 1986 Redakteur der Westfalenpost war, liegen ebenfalls alle Berichte vor.

Der Schriftverkehr des HGV, Urkunden und ähnliches werden ebenfalls in diesem Raum untergebracht. Zukünftig werden die Zeitungsausschnitte von Gerhard Schnellen digitalisiert, sodass eine moderne Archivierung gesichert wird. Das Archiv wird auch der Öffentlichkeit zugänglich gemacht während der Öffnungszeiten des Museums. Ein Leseraum ist vorhanden. Öffnungszeiten: donnerstags und sonntags von 10 bis 12 Uhr, mittwochs von 15 bis 17 Uhr.

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