IG: Unwissenheit schützt vor Strafe nicht

Rechtmäßig angeln

Wiederholt hat die IG Angeln Oberschledorn festgestellt, dass einigen Bürgern die gesetzlichen Bestimmungen zur Ausübung des Angelsports scheinbar nicht bewusst sind.

Bei Kontrollen wurde festgestellt, dass Personen ihr Angelerlebnis fluchtartig beenden, um sich der Kontrolle zu entziehen.

Bei der Aufnahme der Personalien werde häufig der Satz „Das habe ich nicht gewusst“ geäußert. Doch: Unwissenheit schützt vor Strafe nicht. Die Fischwilderei oder das Schwarzangeln ist nach dem deutschen Strafgesetzbuch eine Straftat. Die Beschlagnahme des Angelgerätes ist das geringste Übel, denn es kann auch die Erteilung des staatlichen Fischereischeins durch die Fischereibehörde untersagt werden. Wer in Deutschland die Fischerei mit einer Handangel ausführen möchte, muss in der Regel zwei Dokumente vorweisen können.

Erstens den staatlichen Fischereischein, der nach bestandener Prüfung durch die zuständige Stadtverwaltung (Ordnungsamt) ausgehändigt wird. Fischerprüfungen finden im HSK vom 10. bis 14. Februar statt, Vorbereitungslehrgänge bei den örtlichen Angelvereinen. Zweitens den Erlaubnisschein zum Fischfang für das zu beangelnde Gewässer. Dieser kann vom Besitzer des Fischereirechts oder Fischereinutzungsberechtigten des Gewässers käuflich erworben werden.

Nach einer Qualifizierung, der bestandenen Fischerprüfung und nach Erwerb eines Erlaubnisscheins kann jeder Bürger als freier Angler oder in einem Angelverein organisiert dem Fischwaidwerk ordnungsgemäß nachgehen.

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