Einblicke in jüdische Gemeinde

Schule ohne Rassismus: Sekundarschüler besuchen Synagoge in Düsseldorf

Schüler der Sekundarschule Medebach-Winterberg besuchten die jüdische Synagoge in Düsseldorf.

Medebach/Winterberg. Die Bedeutung der Tora für den jüdischen Glauben, die Geschichte der Juden in Deutschland, koscheres Essen, jüdische Feste, die Bedeutung des Tempels sowie die Kippa als Zeichen der Ehrfurcht vor Jahwe – diese und weitere Inhalte waren Thema beim Besuch der Sekundarschule Medebach-Winterberg in der Synagoge der jüdischen Gemeinde Düsseldorf.

Im Rahmen des größten Schulnetzwerks Deutschlands, „Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage“, dem die Sekundarschule Medebach-Winterberg angehört, besuchten jetzt 50 Schüler aus allen drei Standorten die jüdische Synagoge. Die Jugendlichen sollen sich so für andere Kulturen und Glaubensrichtungen sensibilisieren.

Zusammen mit den beiden SV-Lehrern Manuel Lange (Winterberg) und Martin Mehl (Medebach) erhielten die Jugendlichen aus den Jahrgangsstufen 9 und 10 eine interessante und humorvolle Führung, die vom Kantor Malinsky geleitet wurde. Hierbei bekamen die Schüler auch viele Einblicke in das Leben der jüdischen Gemeinde in Düsseldorf, die neben der Synagoge auch noch unter anderem eine Kindertagesstätte und mehrere jüdische Schulen unterhält.

Abgerundet wurde das gemeinsame Projekt aller drei Standorte durch einen abschließenden Besuch der Innenstadt Düsseldorfs, bei der die Jugendlichen genügend Zeit für einen intensiven Einkaufsbummel erhielten.

Info: Weitere Informationen zum Projekt „Schule ohne Rassismus“ gibt es im Internet unter www.schule-ohne-rassismus.org

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