Thema Cybermobbing

Schultourtheater bühnengold zu Gast an Sekundarschule Medebach-Winterberg

Die Schauspieler setzen Themen realistisch um.

Winterberg/Medebach. „Internet frei verfügbar, tippen statt schreiben, Vernetzung ist existenziell, ständig aktuell und transparent weltweit sein. So sieht unser Alltag aus, in dem Handy und Computer kein Statussymbol mehr sind, sondern Standardausstattung. So ist es logisch, dass wir diese Kommunikationsmittel nutzen. Aber was ist das für ein Problem mit dem Cybermobbing?“ – das war Thema des mobilen Schultourtheaters, das in der Sekundarschule Medebach-Winterberg zu Gast war.

Und weiter: „Cybermobbing stellt eine neue Dimension von Gewalt dar. Diffamierungen, Bedrohungen, Bloßstellungen, Erpressungen sind die Folgen der Anonymität im Netz. Es gibt keine Hemmschwelle, keine Scham, keine Grenzen und keine Fluchtmöglichkeit. Cybermobbing-Opfer werden permanent, meist anonym, terrorisiert. Die Täter, von Langeweile geplagte, wütende, feige User, die ihr Handeln oft als witzig, nicht als strafbar empfinden, können vom Gesetz nicht gestoppt werden. Was tun? Aufklären – den Schmerz der Opfer sichtbar machen, das Ausmaß unbedachter Anfeindungen vor Augen führen, sich der Macht des Internets bewusst werden. Aufklären und etwas ändern.“ 

Das mobile Schultourtheater bühnengold aus Berlin, das schon zum fünften Mal an der Schule in Winterberg gastierte, vereint die klassische Form eines Theaterstücks mit dem aktuellen Zeitgeist. Themen wie Cybermobbing werden realistisch umgesetzt, das Publikum miteinbezogen und in einer Nachbesprechung mit den Schauspielern haben die Schüler die Möglichkeit Fragen zu stellen und sich intensiver mit der Thematik auseinanderzusetzen. Dieses Präventionsprojekt wurde von der Schülerfirma Schlaufüchse & Co vollständig finanziert.

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