Investition in Digitalisierung

Schwerspat-Museum in Dreislar wird mit 65.000 Euro gefördert

Es geht ums liebe Geld: Sollen Ausschussvorsitzende eine Aufwandsentschädigung bekommen und wenn ja, wie häufig?
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Über Fördermittel aus dem Programm „Neustart Kultur“ freut sich das Schwerspat-Museum in Dreislar.

Gute Nachrichten für das Schwerspat-Museum in Medebach-Dreislar: Der Bund fördert die Digitalisierung der Ausstellung mit 65.000 Euro aus dem Programm „Neustart Kultur“. 

Dreislar - Das gibt der heimische CDU-Bundestagsabgeordnete Patrick Sensburg bekannt, der sich in den vergangenen Monaten gegenüber der Staatsministerin für Kultur und Medien, Prof. Monika Grütters, für die Unterstützung des Vorhabens eingesetzt hatte. „Ich freue mich, dass der Förderverein Dreislar nun die Zusage des Bundes erhalten hat. Damit kann sich das Schwerspat-Museum nun gut für die kommenden Jahre aufstellen“, so Sensburg.

Mit der Förderung durch den Bund wollen die ehrenamtlichen Betreiber des Museums nun zügig in die Digitalisierung vor Ort investieren. Insbesondere soll dabei die Präsentation der Ausstellung neugestaltet und für die Darstellung auf mobilen Endgeräten optimiert werden. Ziel ist es, dass sich die Besucher künftig die Ausstellung selber erschließen können, ohne sich an Schautafeln oder Exponaten drängen zu müssen.

Neugestaltung der Webseite und Auftritt in Sozialen Medien

Die Digitalisierung der Ausstellung soll dabei einhergehen mit einer Neugestaltung der Webseite sowie den Auftritten in den Sozialen Medien. Voraussetzung für diese digitale Ausstattung ist aber zunächst einmal das Herstellen der dafür notwendigen IT-Infrastruktur, die ebenfalls im Förderantrag enthalten ist. Auch ein bargeldloses Kassensystem soll beschafft werden.

„Mit Beginn der Corona-Pandemie hatten wir immer häufiger bemerkt, dass sich die Besucherinnen und Besucher nur noch sehr zurückhaltend in der Ausstellung bewegt haben. Für uns war das der Anlass, unsere Pläne für eine Digitalisierung des Museums vorzuziehen. Das Förderprogramm des Bundes hat dies nun schnell ermöglicht“, freut sich Franz-Josef Mönxelhaus, der Vorsitzende des Fördervereins.

Das Schwerspat-Museum in Dreislar ist 2008 auf Initiative der Dorfgemeinschaft entstanden und dokumentiert die Bergbaugeschichte im Hochsauerlandkreis, die sich bis in die Antike zurückverfolgen lässt.

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