Starke und lebendige Gemeinschaft

Die Kolpingjubilare mit 65-jähriger Mitgliedschaft: Karl Schmidt und Werner Wienand zusammen mit dem geschäftsführenden Kolpingvorstand und dem Diözesanpräses Ansgar Wiemers (2. v. re.).

Der Start in das Jubiläumsjahr mit dem Stiftungsfest am Samstagabend in der Schützenhalle ist geglückt. Dabei konnten die Wettervoraussetzungen mit Schnee, Sturm und Glätte nicht schlimmer ausfallen. So ergaben sich zwar auch einzelne Abmeldungen der gemeldeten Teilnehmer und Ehrengäste von außerhalb, trotzdem war die Halle mit über 500 Teilnehmern gut besetzt.

Schon beim Festhochamt in der Pfarrkirche St. Peter und Paul mit zahlreichen Fahnen- und Bannerabordnungen brachte der Diözesanpräses, Ansgar Wiemers, zum Ausdruck, dass 125 Jahre Kolpingsfamilie Medebach eine lange, lebendige Zeit voller sozialer Verantwortung und ein bemerkenswertes Jubiläum sind.

Zur Begrüßung sagte der Vorsitzende, Peter Groß, dass nur durch das engagierte Wirken der Kolpinggemeinschaft der heutige Stand erreicht und gehalten werden konnte. Dies bestätigten auch Else Garske als stellvertretende Diözesanvorsitzende, Diözesanpräses Ansgar Wiemers und der stellvertretende Landrat, Rudolf Heinemann, mit einem herzlichen Dank für die segensreiche Arbeit des Vereins.

Einige Aktivitäten derzeit

Dabei wurden besonders einige aktuelle Hilfsprojekte, wie das entwicklungspolitische Projekt "Tatico Kaffee" aus Mexiko, die intensive Kinder- und Jugendarbeit im Rahmen der "Kleinen Offenen Tür" (KOT) sowie die kulturelle Arbeit (Theater/Karneval) und die Seniorenarbeit der "Ü-Sechziger" lobend hervorgehoben. Bürgermeister Thomas Grosche überbrachte die Grüße der Stadt Medebach und würdigte das rege Wirken des Vereins mit einem großen Dank. Der Schützenhaupt-mann Josef Schreiber stellte das vorbildliche und gute Verhältnis, das die Kolpingsfamilie zu anderen Vereinen pflegt, besonders heraus und gratulierte im Namen der anwesenden Medebacher Vereine. Auch Georg Dommach, der Vorsitzende des Bezirksverbandes Hochsauerland-Waldeck, überbrachte die Glückwünsche der benachbarten Kolpingsfamilien und sprach seine Hochachtung für alle aus, die diese gemeinnützige Organisation in den vergangenen 125 Jahren getragen haben. Während der Grußworte und der Informationen in der Halle gab es für die Kinder eine Filmvorführung im Nebenraum und alle Besucher konnten sich zudem mithilfe einer umfangreichen Bild- und Berichtsausstellung über die Vereinsgeschichte informieren. An das Wirken Adolph Kolpings als Priester, Sozialreformer, Publizist, Seelsorger und "Gesellenvater" wurde im Verlauf des Abends mehrfach erinnert. Sein Lebenswerk, das sich zu einem modernen Sozialverband entwickelt hat, setzt sich heute in mehr als 50 Ländern auf der ganzen Welt nachhaltig fort.

Weitere Höhepunkte des Abends war die Ehrung der Jubilare für 25-, 40-, 60-, 65- und 75-jährige Mitgliedschaften. Das Engagement jedes Einzelnen dieser Jubilare wurde vom Vorsitzenden Peter Groß besonders gewürdigt, denn ohne solche Persönlichkeiten kann eine Kolpingsfamilie nicht aktiv sein. So konnte an 19 Kolpinger die silberne Kolping-Nadel für 25-jährige Treue mit Urkunde überreicht werden. Urkunden und Präsente für 40-, für 60- und für 65-jährige Mitglied-schaften gab es für je zwei Mitglieder. Besonders hervorgehoben wurde das außergewöhnliche Jubiläum von Herbert Althaus, der der Kolpingsfamilie seit 75 Jahren angehört (aus Gesundheitsgründen war er nicht anwesend).

Bei der Tombola gab es viele schöne und interessante Sachpreise zu gewinnen. Den Hauptpreis, eine Woche Urlaub in einem Center Parc für sechs Personen, sicherte sich Jürgen Berkenkopf aus Hesborn. Nach dem offiziellen Programm erlebten die Gäste noch einen fröhlichen Abend miteinander. Dazu sorgte der Musikzug Medebach für eine tolle Party-Stimmung mit Gesang und Tanzmusik.

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