Theatergruppe spielt Dreiakter gekonnt 

Tolle Premiere von „Liebeslust und Wasserschaden“ in Medebach

Eine der typischen Spielszenen der Komödie.

Medebach. Der Dreiakter „Liebeslust und Wasserschaden“ von Hans Schimmel steht auf dem Programm der Kolping-Theatergruppe. Eine turbulente und spektakuläre Show mit Gags und vielen komischen Situationen haben die Akteure zur Premiere glänzend in Szene gesetzt. Allen Mimen waren die Rollen wie auf den Leib geschneidert und die Besucher kamen förmlich aus dem Lachen und den Beifallsbekundungen nicht heraus.

In den Hauptrollen zeigten sich Jürgen Hoffmeister als sehr pingeliger und schüchterner Siegfried Klein und sein exzentrischer Freund Kalle (Alexander Müller) in Bestform. Ihre Gestik und Mimik beim Spiel waren kaum zu überbieten. Siegfrieds Schwester Rita (Stefanie Hoeft) und ihre flippige und vor allem chaotische Freundin Katrin (Rebecca Imöhl) hatten ein Auge auf Kalle und Siegfried geworfen. Die Hauswirtin Maria (Birgit Guntermann) war stets über alles bestens informiert, zugleich aber auch eine gute Seele. 

Chaos und Eigenarten

Die Elektro-Handwerker (Stephan Hoffmeister und Helmut Müller) brachten viel Chaos mit ihrer Arbeit in Zeitlupe und die Sanitär- und Heizungsfachfrauen (Dagmar Köster und Andrea Hegel) machten als Emanzen mehr auf ihre Rechte und auf den Männerfang aufmerksam als auf ihre Arbeit. Zudem brachte die Nachbarin Emilie (Jutta Föhrer) durch ihre Eigenart und ihre häufigen Spontan-besuche weiteres Durcheinander, das auch der Postbote (Anselm Schröder) durch seine lustigen Reime und Verse bei jeder Briefzustellung nicht entschärfen konnte. 

Ob all diese Ereignisse zu einem guten Ende führen können, kann sich jeder selbst ansehen und zwar am kommenden Wochenende (Samstag 19.30 Uhr und Sonntag 18 Uhr) im Kolpinghaus. Garantiert ist nur: Es darf gelacht werden und das ist bekanntlich die beste Medizin.

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