Musikverein Düdinghausen ist 90 Jahre alt

Tragende Säule des Ortes

Der Musikverein Düdinghausen hat sein 90-jähriges Bestehen gebührend gefeiert.

Der 90. Geburtstag des Musikvereins Düdinghausens wurde an zwei Abenden gebührend gefeiert.

So standen zunächst die Grußworte und Glückwünsche des Bürgermeisters Thomas Grosche an, der den Musikverein als eine tragende Säule des Dorfes bezeichnete.

Ortsversteher Ferdi Asmuth gratulierte auch im Namen der Ortsvereine mit einem bekannten Zitat: „Ohne Musik wäre das Leben ein Irrtum.“ Dabei erwähnte er besonders Bernd Eickhoff, der auch heute noch Jungmusikanten ausbildet und mit seiner Erfahrung Tochter Anja Weber, die Erste Vorsitzende, und Dirigentin Carolin Eickhoff, seiner Nichte, mit Rat und Tat zur Seite steht.

Auch ließ es sich der ehemalige Vereinswirt Willi Lichte (Hanses) nicht nehmen, einige Anekdoten über einzelner Musiker auf Plattdeutsch zum Besten zu geben. Neben Gratulationen der Schützenvereine Bromskirchen und Usseln standen zahlreiche Ehrungen an, die der Kreisgeschäftsführer des Volksmusikerbundes Hochsauerland Christian Ante vornahm: Für zehnjährige aktive Mitgliedschaft wurden Ines Ricke, Vanessa Welticke, Bianca Peters, Eva Ricke, Helena Lichte, Sophia Kaufhold, Alina Klauke, Jana König, Frederike und Maximilian Gerbracht sowie Jan und Nikolai Asmuth geehrt.

Übertroffene Erwartungen

Die 25-jährige aktive Mitgliedschaft bekamen Jan und Carolin Eickhoff, Marco Schlüter, Steffi Figgen, Stefan Eickhoff, Christine Cordes und Pascal Asmuth bescheinigt und die Ehrennadel in Gold für 30-jähriges aktives Musizieren bekamen Anja Weber und Maria Kemper. Anschließend folgten die Konzertvorträge von den befreundeten Musikvereinen aus Oberschledorn, Hildfeld, Hillershausen/Eppe, Liesen, Dreislar und Medelon und mit Unterhaltung und Tanz der Band Moskito wurde der erste Abend beendet.

Der zweite Tag der Feierlichkeiten übertraf die Erwartungen der Düdinghauser Musiker. Die Konzertgemeinschaft Düdinghausen/Oberschledorn eröffnete mit der „Appalachian Ouvertüre“ und der „African Symphonie“. Nach Gratulationen des Schützenvereins Deifeld und der benachbarten Schützenblaskapelle Willingen folgten die Konzertvorträge des Musikzugs Medebach, des Tambour-Corps Wünnenberg,des Musikvereins Züschen und der Stadtkapelle „Concordia“ Hallenberg. Der Höhepunkt war der Auftritt der Kapelle Harmonie Son aus den Niederlanden unter dem Dirigenten Martien Maas, der mit dem Trompeter Mari van Gils eine jahrelange Freundschaft pflegt. Diese Musiker begeisterten nicht nur mit ihrem technischen Können, sondern verbreiteten sofort Stimmung bei den Zuhörern mit „Cry of the Celts“, den „German Charts“ oder der „Dixieland Jamboree“, bei der Solisten unter anderem an einem Sousaphon brillierten. Unter den Klängen des Musikzugs Medebach wurde dann das Tanzbein geschwungen.

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