Kulturring Medebach stellt Jahresprogramm vor

Ungewöhnlicher Klang

Das Folkwang Kammerorchester ist mit seinem Programm am 11. Juli zu Gast in Glindfeld.

Mit dem Klavierabend von Benjamin Moser am Samstag, 17. Januar (siehe Seite 4), und dem Folgetermin mit dem Boulanger-Trio am 28. Februar beginnt das Konzertjahr des Kulturrings Medebach zwar klassisch-konventionell – aber von April bis Advent gibt es in Glindfeld oder St. Peter und Paul Gelegenheiten, Vertrautes im Licht frischer Klangfarben neu zu hören.

Beim Glindfeld-Gastspiel von Karla Haltenwanger (Piano), Brigitte Erz (Violine), Ilona Kindt (Violoncello) am 28. Februar steht dieser Meister zwar nicht auf dem offiziellen Programm, dafür Meisterwerke der Klassik und Romantik. Am 25. April gibt ein vollkommen gegen den Strich besetztes Kammermusikensemble seine musikalische Visitenkarte ab. Das „Trio Charolca“ verkörpert eine der reizvollsten Formationen in der Kammermusik.

Sommerzeit, Orchesterzeit

Zwei Stimmen, ein Flügel und viele musikalische Perspektiven aus der Blütezeit des Kunstliedes bieten die Sopranistin Sarah Wegener, der Bass-Bariton Dominik Wörner und Begleiter Christoph Hammer am 13. Juni.

Sommerzeit, Orchesterzeit heißt auch am 11. Juli um 17 Uhr. „Feuer aus dem Eis“ lautet der Titel des Programms, mit dem das Folkwang Kammerorchester Essen in der Scheune von Gut Glindfeld gastiert. Nach der Sommerpause erklingen am 6. September „Festliche Bläser-und Orgelklänge aus vier Jahrhunderten“ in der Pfarrkirche St. Peter und Paul. Das Dortmunder-Trompeten-Ensemble Jörg Hanusa, Jörg Setrop (Trompeten/Corni da caccia) und Thomas Neuleben (Orgel) hat es sich zur Aufgabe gemacht, die Literatur für zwei Solotrompeten/Corni da caccia einem breiteren Publikum bekannt zu machen.

Neue akustische Reize

Neue akustische Reize in einer eher ungewöhnlichen Besetzung gibt es am 10. Oktober mit dem Kian Soltani (Cello) und dem Gitarristen Petrit Ceku. Den Abschluss des Konzertjahres bildet das Festliche Chorkonzert zum zweiten Advent mit den Stuttgarter Hymnus-Chorknaben unter der Leitung von Rainer Johannes Homburg in der Medebacher Pfarrkirche St. Peter und Paul. Auch am 6. Dezember heißt es wieder Vertrautes neu hören, denn das „Stabat Mater“ von Giovanni Battista Pergolesi steht in der Bearbeitung von Johann Adam Hiller auf dem Programm. Mit der Kantate „Jauchzet dem Herrn, alle Welt“ und der Motette „Lass sich freuen alle“ erklingen zudem weitere Originalwerke des Dresdener Kreuzschülers auf dem Programm.

Die Kammermusikabende auf Gut Glindfeld beginnen stets um 19.30, Ausnahme ist das Orchesterkonzert in der Scheune.

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