Steuerschlacht von 1765 ist noch heute legendär

Weiberschlacht ist Thema beim Geschichtscafé in Düdinghausen

Höchst spannend wird es am Sonntag im Geschichtscafé: Es geht um „Die Weiberschlacht zu Wissinghausen“.

Düdinghausen. Das 6. Geschichtscafé des Heimatvereins Düdinghausen im Kulturspeicher neben der Kirche am Sonntag, 17. Januar, von 15 bis 18 Uhr, widmet sich auf vielfachen Wunsch erneut dem legendären Steueraufstand der westfälischen Grafschaftsdörfer gegen Kurköln im Jahre 1765, ebenfalls im Januar. Dieser ging unter der Bezeichnung „die Weiberschlacht zu Wissinghausen“ in die Geschichtsbücher ein.

Der Konflikt schlug damals alle westfälischen Dörfer der Freigrafschaft Düdinghausen jahrelang in seinen Bann und machte sie in Kurköln unter dem Namen „die tolle Grafschaft“ bekannt.

Horst Frese wird in einem Bilderreferat den in seiner heißen Phase neun Monate lang dauernden Konflikt in einen politischen und zeitlichen Zusammenhang stellen. Er wird dabei die Auseinandersetzungen zwischen dem kurkölnischen Statthalter in Medebach, „Richter“ Weise junior, und vor allem den Ortsvorstehern („Bauerrichter“) der Dörfer in den Wochen vor dem blutigen Zusammenstoß beleuchten, den Ablauf des Zusammenpralls der Grafschaftler mit den gesamten kurkölnischen Truppen an jenem nebligen Morgen darstellen sowie die einschneidenden Jahrzehnte langen Nachwirkungen behandeln.

 Grundlage sind historische Protokolle und Berichte von insgesamt 60 Seiten, welche A. Führer 1952 unter dem Titel „Eine militärische Execution gegen die Grafschaft Düdinghausen“ im Selbstverlag veröffentlicht hatte.

Zur Entspannung der Gemüter gibt es Kaffee mit Waffeln sowie Zeit für Pläuschchen in gemütlicher Runde.

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare