Acht Millionen investiert

Der Dampfkessel wurde mit mehreren Schwerlastkränen in das neue zehn Meter hohe Gebäude eingelassen.

Es war Zentimeterarbeit - vor allem auf den letzten Kilometern durch Olpe und Berge, ehe der nächtliche Schwertransport mit dem neuen Dampfkesselaggregat Grevenstein erreichte. Im Schritttempo ging es zwei Nächte lang vom Fertigungsort Köthen durch Ostwestfalen bis ins Sauerland - insgesamt 350 Kilometer legte der Schwertransport zurück.

Mit einem Schwerlastkran wurde der Kessel dann auf seinen künftigen Platz gehoben. "Wir haben uns aus wirtschaftlichen Gründen für den neuen Sattdampfkessel entschieden, der uns im Sinne der Energieeffizienz einen deutlichen Wettbewerbsvorteil bringt", so Walter Bauer, Technik-Geschäftsführer der Brauerei Veltins zur laufenden 1,8 Millionen-Euro-Investition.

Wärme in Form von Dampf ist unverzichtbar für eine Brauerei. Das Team der Energietechnik der Brauerei Veltins prüft deswegen regelmäßig alternative Energieversorgungskonzepte für das Unternehmen. Nun wurde, nach aufwändigem Transport, der neue Sattdampfkessel installiert.

In dem Freiraum zwischen den beiden bestehenden Malzsilos der sauerländischen Brauerei wurde ein neues, etwa zehn Meter hohes Gebäude errichtet. Bei der Modernisierung der Sudhaustechnik, die auf Energieeffizienz getrimmt ist, erhielt bereits das Sudhaus eine komplett neue Steuerung.

In der mehrmonatigen Umbauphase wurden unter anderem die mehrere Jahrzehnte alten Maischebottichpfannen ausgetauscht. Allein für den Vollaustausch der Sudhaustechnik investierte die Brauerei 6,2 Mio. Euro, für die aktuelle Erweiterung des Kesselhauses folgen in diesen Tagen zusätzlich 1,8 Mio. Euro.

Beide Investitionen bedeuten dank der ressourcensparenden Energieeffizienz einen wichtigen Wettbewerbsvorteil. "Wir verfügen damit über die modernste Brautechnologie, die es in Europa gibt", so Geschäftsführer Walter Bauer.

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