"Akteure vernetzen"

Anne Wiegel (rechts) löst Gisela Bartsch als Gleichstellungsbeauftragte der Stadt Meschede ab.

Wenn sich Frauen gleichberechtigt in Beruf, öffentliches Leben und Politik einbringen können, schlummern darin gewaltige Potenziale für eine Kommune, weiß Gisela Bartsch. Als Gleichstellungsbeauftragte der Stadt Meschede hat sie sich seit 1993 dafür engagiert, diese Potenziale zu heben. Jetzt gibt Gisela Bartsch ihr Amt an Anne Wiegel weiter.

Gerade die Vereinbarkeit von Familie und Beruf sei eine Aufgabe, bei der eine Gleichstellungsbeauftragte in ländlichen Regionen "dicke Bretter" zu bohren habe, weiß Gisela Bartsch.

Trotzdem konnte in Zusammenarbeit mit anderen Akteurinnen in den vergangenen Jahren unter anderem im Bereich der Kinderbetreuung einiges erreicht werden.

Auch künftig wird Gisela Bartsch die Anliegen der Gleichstellungsarbeit unterstützen, denn für die Leiterin des Fachbereichs Generationen, Bildung, Freizeit gibt es viele Berührungspunkte mit ihrer Tätigkeit im Mescheder Rathaus. Da aber die Aufgaben ihres Fachbereichs immer vielfältiger werden, sei es sinnvoll, das Amt der Gleichstellungsbeauftragten abzugeben.

Ab sofort nimmt Anne Wiegel die Aufgaben der Gleichstellungsbeauftragten wahr. Sie will die Arbeit von Gisela Bartsch fortsetzen und um neue Akzente ergänzen. Wichtig ist ihr dabei die Vernetzung von Akteuren: "Von Frauenforum über Arbeitsagentur bis hin zu IHK und Gewerkschaften beschäftigen sich viele Institutionen mit der Gleichstellung. Wichtig ist es, diese Arbeit zu bündeln."

Bürgermeister Uli Hess dankte Gisela Bartsch für ihre engagierte Arbeit: "Gerade mit Blick auf den demographischen Wandel ist es von besonderer Bedeutung, dass eine Kommune allen Menschen die Möglichkeit bietet, ihre persönlichen Lebensläufe zu gestalten. Die Gleichstellungsarbeit liefert einen wichtigen Beitrag."

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