Weg in die Arbeit ebnen

Jugendlicher bei der Bewältigung eines Einstellungstests.

"Wir werden sehr gut angenommen", resümiert Petra Stockhecke von der Erwerbslosenberatungsstelle der Arbeit und Lernen gGmbH der Diakonie Ruhr-Hellweg. Die hat seit nunmehr fast einem Jahr ihre Türen in Meschede für Arbeitssuchende geöffnet - seit einigen Wochen im umgebauten und neu eröffneten Haus der Diakonie an der Schützenstraße 10.

Ein Angebot, das offenbar Lücken füllt. Das Erfolgsrezept, das sich auf die individuelle und an den persönlichen Problemen der Ratsuchenden orientierte Beratung stützt. Denn die Beratungsstelle ist nicht nur Anlaufstelle für Erwerbslose mit Alg I- oder Alg II-Bezug. Hier finden auch alle Hilfe, die von Arbeitslosigkeit bedroht sind, in den Beruf zurückkehren möchten oder als jugendliche und junge Berufsneulinge einen Einstieg über eine Ausbildungs- oder Praktikumsstelle finden wollen. Petra Stockhecke hilft dabei, rechtliche Fragen zu beantworten, eine persönliche Strategie zu entwickeln oder auch persönliche Konflikte sowie psychosoziale Probleme zu bewältigen. Außerdem informiert sie über Beschäftigungs- und Qualifizierungsmöglichkeiten.

Ein Angebot, das vom Europäischen Sozialfonds gefördert wird und begehrt ist: Bislang hat die Beraterin 160 Beratungen durchgeführt und 68 Anfragen bearbeitet. "Einige brauchen nur eine einmalige Beratung in konkreten Problemlagen wie Fragen zu Leistungsbescheiden, zu Bewerbungen oder Vorstellungsgesprächen", erzählt Petra Stockhecke. "Zu anderen besteht inzwischen schon ein regelmäßiger Kontakt, weil es um eine kontinuierliche Betreuung und Beratung auf dem Weg in Arbeit und Ausbildung geht."

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