„Stabile Arbeitsmarktlage“

Arbeitslosigkeit nimmt im Mai im Hochsauerlandkreis weiter ab

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Meschede/Hochsauerland. Die Entwicklung auf dem regionalen Arbeitsmarkt bleibt weiterhin positiv: Im Bezirk der Agentur für Arbeit Meschede-Soest sank die Arbeitslosigkeit im Berichts-monat um 109 Personen oder 0,8 Prozent. Aktuell sind 14.128 Männer und Frauen als arbeitslos registriert.

Im Hochsauerlandkreis selbst ist die Arbeitslosigkeit im Vergleich zum Vormonat um 67 Personen oder 1,1 Prozent gesunken; im Vergleich zum Vorjahr sind es 116 Arbeitslose oder 2 Prozent weniger. Die Arbeitslosenquote liegt mit 3,9 Prozent auf Vormonatsniveau, im Vergleich zum Mai 2018 liegt sie 0,1 Prozentpunkt niedriger.

„Ich freue mich über eine weiterhin stabile Arbeitsmarktlage. In den kommenden Sommermonaten rechne ich allerdings mit einem kurzzeitigen Anstieg der Zahlen, bedingt durch das Ende von Berufsausbildungen. Erfahrungsgemäß melden sich etliche junge Menschen, die nach ihrer Ausbildung nicht sofort in eine Anschlussbeschäftigung ein-münden. Deren Chancen sind aber mit abgeschlossener Berufsausbildung besonders gut“, erklärt der Arbeitsmarktexperte.

Arbeitslosigkeit nach Rechtskreisen

Im Versicherungsbereich (Sozialgesetzbuch Drittes Buch, SGB III – Arbeitslosengeld I) waren 2.294 Menschen ohne Arbeit, somit 69 Personen oder 2,9 Prozent weniger als im Vormonat. Im Vorjahresvergleich zeigte sich eine Erhöhung von 148 Personen oder 6,9 Prozent. Im Bereich der Grundsicherung für Arbeitsuchende (Sozialgesetzbuch Zweites Buch, SGB II – Arbeitslosengeld II) waren 3.493 Männer und Frauen als arbeitslos registriert. Die Arbeitslosigkeit erhöhte sich zum Vormonat um 2 Personen; im Vorjahresvergleich waren es 264 Personen weniger.

Der Stellenbestand reduziert sich leicht

Im Berichtsmonat meldeten Arbeitgeber im Hochsauerlandkreis 473 neue zu besetzende Stellen; 96 Stellen oder 16,9 Prozent weniger als im Vormonat und 134 Stellenangebote oder 22,1 Prozent weniger als im Mai 2018. Im Bestand an offenen Stellen gab es 2.864 Angebote; im Vorjahresvergleich ist das ein Plus von 31 Stellen.

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