Ausgaben nehmen zu

Zuständig für die Finanzen im Kirchenkreis: Sandra Weber, Bernd Göbert, Monika Hunsinger und Matthias Tast (v.l.).

"Die positiven Einnahmen geben uns Zeit, die wir brauchen, um uns auf die Zukunft einzustellen", kommentiert Matthias Tast, Vorsitzender des Finanzausschusses im Evangelischen Kirchenkreis Arnsberg, die Haushaltsplanungen der Evangelischen Kirche von Westfalen.

Das Steueraufkommen für das laufende Jahr werde mit 455 Millionen um 35 Millionen Euro höher sein als geplant, informierte er die Kreissynode Arnsberg im Kreishaus Meschede. 50 Prozent der Mehreinnahmen werden der Versorgungskasse zugeführt, die weiteren den Kirchenkreisen überwiesen. Noch gleiche das Steuerwachstum die sinkende Anzahl der Kirchenmitglieder aus. Der steigende Rückgang der Gemeindemitglieder – im Kirchenkreis Arnsberg wird mit bis zu 1,5 Prozent pro Jahr gerechnet – führe aber zu sinkenden Steuereinnahmen. Verwaltungsleiter Bernd Göbert: "Die Kirche verliert trotz der Finanzsteigerung an Finanzkraft, da die Ausgaben stärker zunehmen als die Einnahmen." Im Personalbereich sei eine tarifliche Steigerung von drei Prozent für 2013 zu veranschlagen. Die westfälische Landeskirche geht von Einnahmen von 430 Millionen Euro aus.

Sandra Weber, die stellvertretende Verwaltungsleiterin, stellte einen Haushaltsplan vor, der um 80.000 Euro unter diesem Ansatz bleibt.

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