Nick-Frau und Indianerkrippe

Außergewöhnliche Krippenausstellung in Eversberg bietet Raritäten

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Diese Collage zeigt nur einige der liebevollen und außergewöhnlichen Ausstellungsstücke. Einen größeren Überblick gibt die Bildergalerie am Ende dieser Seite. Der Besuch vor Ort allerdings ist durch nichts zu ersetzen.

Über 30 Krippen aus aller Herren Länder wie beispielsweise Peru, Madagaskar, Mexiko, Guatemala, Grönland, Ruanda, Namibia, Ecuador oder auch aus China und Österreich schmücken das Eversberger Heimatmuseum in der Advents- und Weihnachtszeit. Die wohl außergewöhnlichste Krippenausstellung im Hochsauerlandkreis lädt Groß und Klein, Jung und Alt, Schulklassen und Familien zur Besichtigung ein.

Krippen aus unterschiedlichsten Materialien wie Holz, Papmaché, Muscheln, Speckstein, Staniolpapier oder auch aus Playmobilteilchen gefertigt, versehen mit entsprechenden Informationen, werden so manchen Besucher erfreuen und in eine andere Zeit versetzen. Zu jeder Krippe gibt es eine eigene Geschichte, die um die ganze Welt führt und von dem achtköpfigen Museumsteam ausführlich erzählt wird.

„Die Krippen wurden uns aus der Privatsammlung von Ursula und Gerd Heinemann aus Oeventrop zur Verfügung getellt. Wir haben hier in der Ausstellung die unterschiedlichsten Exemplare in ihren landestypischen Trachten. Hier sind außergewöhnliche Exemplare wie beispielsweise eine Krippe aus Staniolpapier aus Polen oder auch eine Indianer-Krippe mit drei Figuren und dem kleinen Kind zu bewundern“, berichtet Gerhard Trudewind, Erster Vorsitzender des Heimatmuseums Eversberg.

"Nick-Frau" eine echte Rarität

Ulrich Matuschke (l.) und Gerhard Trudewind vom Heimatmuseum kennen die Geschichten der Krippen. 

Besonders stolz ist das Museumsteam auch auf eine außergewöhnliche Rarität – die sogenannte „Nick-Frau“. Sobald man ein Geldstück einwirft, nickt sie mit dem Kopf. „Von ihr gab es weltweit nur 56 Exemplare, heute sind nur noch zwei oder drei erhalten“, weiß Trudewind. Die älteste Krippe in der Ausstellung ist die Franziskus-Krippe aus dem Mittelalter von Bischof Franziskus aus Greccio in Italien. Doch auch Varianten wie die Krippe Arm und Reich sowie die zahlreichen anderen filigranen Exemplare, die Familie Heinemann seit über 30 Jahren sammelt, stellen die Geburt Jesu Christi in den unterschiedlichsten Abwandlungen dar.

Sonderführungen auch für Schulklassen

„Es ist immer wieder spannend die Hintergründe über die Krippen zu durchleuchten und darüber zu berichten. Wir würden uns sehr darüber freuen, wenn möglichst viele Besucher den Weg zu uns ins Heimatmuseum finden, um Maria und Josef mit ihrem Jesuskind zu bewundern“, so Gerhard Trudewind.

In der Winterzeit ist das Heimatmuseum Eversberg jeweils Dienstag, Donnerstag, Samstag und Sonntag in der Zeit von 15 bis 16 Uhr geöffnet. Sonderführungen für Schulklassen während der Krippenausstellung bis zum 6. Januar 2018 sind jederzeit am Vormittag, Terminabsprachen für Familien am Nachmittag sowie in den Abendstunden möglich. Der Eintrittspreis für Erwachsene beträgt 2 Euro, für Kinder 1 Euro.

Krippenausstellung in Eversberg

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