„Musikalisches Kunstwerk“ 

Nach 50 Jahren: Bachs Messe in h-Moll wird wieder in Meschede aufgeführt

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Unter der Leitung von Gerd Weimar wird die Messe der Messe in h-Moll von Johann Sebastian Bach in der Abtei Königsmünster aufgeführt. 

Meschede. Die Stiftung Kirchenmusik im Sauerland veranstaltet in Zusammenarbeit mit der Stadt Meschede und der Abtei Königsmünster ein Großes Konzert mit der Aufführung der Messe in h-Moll von Johann Sebastian Bach. Es findet am Sonntag, 24. März, in der Abtei Königsmünster statt.

Vor genau 50 Jahren wurde die Messe in h-Moll zuletzt in Meschede aufgeführt, bereits damals schon in der Friedenskirche der Abtei Königsmünster. Als Summe seines gigantischen Werkes ist Johann Sebastian Bachs h-Moll-Messe in die Musikgeschichte eingegangen, ihr Autograph gehört seit 2015 zum Weltdokumentenerbe der UNESCO.

Nahezu sein gesamtes kompositorisches Leben lang hat Bach an diesem Werk gearbeitet: Seine Entstehungsgeschichte erstreckt sich über mehr als zwanzig Jahre. Die Messe wurde erst in Bachs Todesjahr 1750 vollendet. Die Messe in h-Moll kann in jeder Hinsicht als monumental benannt werden und wird immer wieder als „das größte musikalische Kunstwerk aller Zeiten und Völker“ bezeichnet. Die Mescheder Aufführung in der Abtei wird gestaltet vom Südwestfälischen Kammerchor, der Camerata Instrumentale Siegen sowie den Solisten Manja Stephan (Sopran), Anne-Kristin Zschunke (Alt), Joachim Streckfuss (Tenor) sowie Jens Hamann (Bass) unter der Leitung von Gerd Weimar.

Das Konzert beginnt um 19 Uhr. Tickets gibt es im Vorverkauf bei der Tourist-Info Meschede unter  ☎ 02 91/20 5-3 50, per E-Mail an tickets@meschede.de sowie im Abteiladen Königsmünster und der Buchhandlung Vieth in Arnsberg.

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