Berufswahl mal anders

Der Wintereinbruch während des Berufsorientierungscamps stellte zusätzliche Anforderungen an alle Teilnehmer.

"Das hätte ich mir vorher nie zugetraut", sagte Marcel Werner aus der Klasse 8b der Konrad-Adenauer-Schule in Freienohl, nachdem er sich seinen Mitschülern anvertraut hatte und diese ihn ohne Hilfsmittel über ein hohes Seil gereicht hatten. Wieder verbrachten 54 Schüler der Klassen 8 ihr dreitägiges Berufsorientierungscamp im Matthias-Claudius-Haus in Eversberg.

Seine eigenen Stärken besser kennen zu lernen, Strategien zur Lösung von Aufgaben zu entwickeln, seine Meinung in der Gruppe durchsetzen zu lernen, andere Meinungen von Gruppenmitgliedern gelten zu lassen und gestellte Aufgaben im Team zu lösen - das haben die Schüler während der Tage in Eversberg gelernt. Alle zeigten Ausdauer und hielten auch bei den sehr schlechten Witterungsbedingungen tapfer durch. Fortgesetzt wurde das Camp in der Schule. Hier erklärten Vertreter heimischer Betriebe den Schülern ihre Erwartungen und Anforderungen an Praktikanten und künftige Auszubildende.

Wichtige Tipps zur Bewerbung

Auch zum Thema Bewerbung und Vorstellungsgespräch erhielten die Schüler wichtige Hinweise und Tipps. Am letzten Tag fassten die Jugendlichen ihre gesammelten Informationen und Erfahrungen auf Plakaten und mit Bildern zusammen. Möglich wurde dieses Berufsorientierungscamp durch die Fördermittel aus dem NRW-Innovationsprojekt "Zukunft fördern". "Selbstbewusstsein und Teamfähigkeit werden durch das Projekt gestärkt und unseren Schülern bieten sich daher bessere Chancen und Perspektiven auf dem Ausbildungsmarkt", erklärte der Schulleiter Detlev Pecko. Auch die Berufswahlkoordinatoren der Schule, Günter Dumstorff und Uli Wienand, sprechen sich nach diesen positiven Erfahrungen für eine Fortsetzung der Berufsorientierungscamps in den achten Klassen aus.

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