Ergebnis in Meschede ausgebaut

Bürgermeister Christoph Weber geht als strahlender Sieger aus der Wahl hervor

„Ich habe mir Chancen ausgerechnet, aber mit diesem Ergebnis habe ich nicht gerechnet. Gegen zwei so erfahrene Mitkandidaten so hoch zu gewinnen, ist schon klasse", freute sich Bürgermeister Christoph Weber über sein Wahlergebnis von fast 60 Prozent. 
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„Ich habe mir Chancen ausgerechnet, aber mit diesem Ergebnis habe ich nicht gerechnet. Gegen zwei so erfahrene Mitkandidaten so hoch zu gewinnen, ist schon klasse", freute sich Bürgermeister Christoph Weber über sein Wahlergebnis von fast 60 Prozent. 

Meschede – Allen Grund zum Strahlen hatte Meschedes Bürgermeister Christoph Weber nach der Verkündung der Ergebnisse der Kommunalwahl am Sonntagabend. Denn neben dem eigenen persönlichen Wahlerfolg gelang es auch seiner Partei, die absolute Mehrheit im Stadtrat zu erreichen.

50,74 Prozent aller Stimmen konnten die Christdemokraten letztlich auf sich vereinigen, was einem knappen Plus von 1,08 Prozent im Vergleich zur letzten Ratswahl 2014 entspricht. Damit erhält die CDU 20 Sitze im Stadtrat, während alle anderen Parteien zusammengenommen auf 18 Sitze kommen. Während sich Grüne (8,59 Prozent, drei Sitze) und FDP (6,13 Prozent, zwei Sitze) über leichte Zugewinne freuen durften, mussten UWG (10,17 Prozent, vier Sitze) und MbZ (2,51 Prozent, 1 Sitz) kleinere Einbußen in Kauf nehmen. Heftigere Verluste hatte wiederum die SPD zu verschmerzen, die um 3,59 auf 21,85 Prozent Wählerstimmen (acht Sitze) abrutschte.

Noch deutlicher abgestraft wurden die Sozialdemokraten bei der Wahl des Bürgermeisters. Im Vergleich zu seinem Ergebnis von 2015 verlor SPD-Kandidat Jürgen Lipke ganze 18,17 Prozent und erreichte in der Wählergunst lediglich 26,64 Prozent aller Stimmen. Maria Gödde-Rötzmeier, die für die UWG ins Rennen um das Bürgermeisteramt gegangen war, vereinigte auf Anhieb 14,26 Prozent aller Stimmen auf sich. 

Strahlender Sieger aber war Amtsinhaber Christoph Weber. Er steigerte sein Ergebnis im Vergleich zu seiner ersten Wahl 2015 um 3,91 Punkte auf beachtliche 59,10 Prozent. „Ich habe mir Chancen ausgerechnet, aber mit diesem Ergebnis habe ich nicht gerechnet. Gegen zwei so erfahrene Mitkandidaten so hoch zu gewinnen, ist schon klasse. Damit wurde das Ergebnis von vor fünf Jahren noch getoppt. Jetzt heißt es: Auf in die nächsten fünf Jahre“, zeigte sich der alte und neue Bürgermeister im Gespräch mit dem SauerlandKurier ebenso erfreut wie motiviert.

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